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CoT Euronext-Veröffentlichung: 29.04.2026 Der Weizenmarkt bleibt unter Druck und hat sich klar unterhalb der 200-€/t-Marke etabliert. Während der Terminmarkt schwach bleibt, kommt im Hintergrund Bewegung auf und Aktivität im physischen Exportgeschäft nimmt spürbar zu. 📊 Positionierung Investment Funds (Euronext MATIF)
Commercials (Handel / Industrie)
➡️ Markt bleibt schwach – aber weniger extrem positioniert ➕ Globales CoT-Signal In den USA sind Fonds bereits wieder leicht netto long positioniert – ein deutlich konstruktiveres Bild als in Europa. 📰 Marktnews Der Markt zeigt aktuell eine klare Zweiteilung zwischen alter und neuer Ernte. Während die alte Ernte weiter unter Druck steht, richten sich die Preise der neuen Ernte an stabileren Fundamentaldaten aus. Der internationale Weizenmarkt bleibt gut versorgt, zeigt jedoch zunehmend eine aktivere Nachfrage im kurzfristigen Handel. Saudi-Arabien hat zuletzt 985.000 t Weizen gekauft und damit deutlich mehr als ursprünglich ausgeschrieben. Gleichzeitig wurden Preise weiterhin stark vom Schwarzmeerraum bestimmt, mit Exportofferten um 245–255 USD/t FOB. In Europa verschiebt sich der Fokus auf den physischen Markt. 👉 Bis Mitte Mai laufen auch über unsere deutschen Ostseehäfen die Weizenverladungen auf hohem Niveau, insbesondere in Richtung Nord- und Westafrika. Wetterseitig verstärkt sich der Fokus auf die USA. In den südlichen Plains leidet Winterweizen weiterhin unter Trockenstress, wobei ein signifikanter Anteil der Flächen als geschädigt gilt. Gleichzeitig könnten Niederschläge in den kommenden Wochen die Lage stabilisieren – ein klar bullischer Impuls bleibt daher aus. Aktuell werden nur 30 % des Winterweizens als gut bis sehr gut bewertet, was ein vergleichsweise schwaches Niveau darstellt. In Europa zeigen sich stabile Bedingungen, ohne größere Risiken für die Ernte. Die Produktion wird weiterhin bei rund 142–143 Mio. t erwartet. 📈 Preisausblick – Weizen Schlusskurs 30.4. : 191 €/t (MATIF Mai, -4,25) Support: 190 | 188 | 185 Resistance: 195 | 198 | 200 👉 Unter 195 €/t bleibt der Markt schwach 👉 190 €/t bleibt zentrale Unterstützungszone 👨🌾 Empfehlung
➡️ Weizen bleibt unter Druck – aber zunehmende Exportaktivität könnte erste Stabilisierung bringen
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AutorBianca Buthmann
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