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Der WASDE-Bericht sendet vor allem für Weizen ein stark bullisches Signal. Der entscheidende Treiber ist die deutlich schwächere US-Weizenbilanz mit rückläufiger Produktion und sinkenden Endbeständen. In Kombination mit dem erwarteten Produktionsrückgang in der EU um rund 9 Mio. t und weiter sinkenden globalen Lagerbeständen entsteht für 2026/27 eine deutlich engere Versorgungsperspektive. Die starke Preisreaktion an der MATIF bestätigt, dass der Markt den Bericht als Wendepunkt hin zu einer festeren globalen Weizenbilanz interpretiert. Oilseeds bleiben fundamental stabiler, profitieren weiter von festen Pflanzenölmärkten, Biodieselnachfrage und der allgemein bullischen Stimmung im Agrarsektor.
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AutorBianca Buthmann
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