|
Weizen: Der Januar-WASDE erhöht die globalen Endbestände deutlich (+3,4 Mio. t). Mehrproduktion in Argentinien und Russland sorgt für zusätzlichen Angebotsdruck. Bias leider bärisch, Upside nur bei Wetter- oder geopolitischen Störungen. Sojabohnen: Die globalen Lagerbestände gehen leicht zurück (–0,3 Mio. t). Die Bilanz bleibt stabil, ohne Engpass. Soja wirkt als neutrale Stütze im Agrarkomplex. US Sojabohnenernte wurde leicht angehoben. Oilseeds global: Der Ölsaaten-Komplex wird komfortabler (+1,47 Mio. t Endbestände). Das wirkt preisdämpfend und reduziert Risikoprämien. Raps: Gegen den globalen Puffer steht ein raps-spezifischer Impuls: Senkung der russischen Rapssaatproduktion. Das begrenzt die Downside, ändert aber nichts am Range-Markt ohne zusätzliche Öl- oder Wettertreiber. Kurzfazit: Der Januar-WASDE bestätigt ein angebotsreiches Umfeld. Weizen bleibt unter Druck, Soja stabilisiert, Oilseeds schwächer, während Raps relativ besser unterstützt ist, aber klare Impulse von außen braucht.
Click to set custom HTML
0 Comments
Leave a Reply. |
AutorBianca Buthmann
Kategorien
All
|

RSS Feed