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CoT Bericht Positionsstichtag: 08.05.2026
Euronext-Veröffentlichung: 13.05.2026 Der MATIF-Weizen September schloss am 15.05. bei 210,00 €/t (-3,50) und gab damit einen Teil der vorherigen Erholung wieder ab. Besonders auffällig bleibt die aktuelle Marktstruktur: Fonds haben zuletzt massiv Shorts aufgebaut, während Commercials ihre Absicherung deutlich reduziert haben. 👉 Der Markt bleibt fundamental stabil, spekulativ aber wieder klar anfälliger. 📊 Positionierung Investment Funds
Commercials
➕ Globales CoT-Signal – CBOT Soft Red Winter Auch in Chicago bleibt Managed Money netto short positioniert. 📰 Marktnews Der globale Weizenmarkt bleibt insgesamt gut versorgt, doch Wetterrisiken und geopolitische Entwicklungen sorgen weiter für erhöhte Nervosität. Im Fokus standen zuletzt die neuen USDA-Schätzungen. Das USDA erwartet für 2026/27 eine globale Weizenproduktion von rund 808 Mio. t, gleichzeitig sollen die Endbestände leicht zurückgehen. Besonders wichtig: Die russische Ernte wurde trotz zuletzt trockener Bedingungen weiterhin robust eingeschätzt. Damit bleibt Russland der zentrale Wettbewerbsfaktor für EU-Weizen. Die Exportaktivität bleibt hoch. Saudi-Arabien bestätigte zuletzt Käufe von knapp 1 Mio. t Weizen für Lieferung Juni bis August. Auch Algerien bleibt aktiv im Markt. Wetterseitig rücken die USA stärker in den Fokus. In Teilen der südlichen Plains bleibt Trockenstress ein Thema, während in Europa die Vegetationsbedingungen überwiegend günstig beschrieben werden. Frankreich meldet weiterhin solide Bestände, während in Osteuropa regional Niederschlagsdefizite beobachtet werden. insgesamt Fazit:
📈 Preisausblick – Weizen Schlusskurs: 210,00 €/t (MATIF September, -3,50) Support: 208 | 205 | 200 Resistance: 213 | 215 | 220 👉 Unter 210 €/t nimmt der Druck wieder zu 👉 Über 215 €/t würde sich das Bild erneut stabilisieren 👨🌾 Empfehlung Preisbereiche über 210 €/t bleiben für erste Staffelungen interessant. Gleichzeitig mahnt die Fondspositionierung zur Vorsicht, da spekulativer Verkaufsdruck jederzeit wieder zunehmen kann. ➡️ Weizen bleibt angeschlagen – aber der physische Markt verhindert bislang stärkeren Preisdruck
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AutorBianca Buthmann
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