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Fonds noch deutlich netto short, bauen Shorts jedoch weiter ab – Commercials bleiben long.
📊 Positionierung (Euronext CoT)
Marktnews – Europa | Schwarzmeer | USA Europa: Importnachfrage steigt weiter spürbar, ist zwar unzureichend für einen strukturellen Trendwechsel, verhindert aber weitere Preisabschläge. Der schwächere Euro wirkt aktuell klar preisstützend für MATIF-Weizen. Ein niedrigerer EUR/USD verbessert die Wettbewerbsfähigkeit von EU-Weizen gegenüber US-Ware und begrenzt zusätzlichen Verkaufsdruck. Gerade bei hoher Fonds-Short-Positionierung fungiert der Währungseffekt als wichtiger Stabilisator der Unterseite. Schwarzmeer – Russland & Wetter: Russland bleibt der zentrale Preissetzer am Weltmarkt, doch die Risikoprämie steigt. Wettermodelle zeigen eine arktische Kältephase mit Tiefstwerten unter −20 °C, lokal bis −25 °C in wichtigen Anbaugebieten. USA – Exporte, Wetter & CoT: Die US-Weizenexporte überraschen positiv und liegen saisonal rund 9 % über Vorjahr. Gleichzeitig belasten Schnee, Sturm und extreme Kälte die Logistik in den Plains. Der CFTC-CoT bestätigt das Spannungsfeld: Fonds bleiben deutlich netto short, während Produzenten leicht mehr netto long positioniert sind. Dieses Setup erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass wetterbedingte Nachrichten schnell zu Preisspitzen führen, die regelmäßig auf MATIF durchschlagen. 📈 Preisausblick – Weizen No.2 März 2026 (letzter Schlusskurs: 193,75 €/t) ➡️ Bias: Seitwärts bis leicht fester, stark wetter-, export- und währungsgetrieben ➡️ Widerstand: 195/197/200 €/t ➡️ Unterstützung: 190–187 €/t 👨🌾 Empfehlung für Landwirte ➡️ Rallys und wetterbedingte Spikes für stufenweise Vermarktung planen Disclaimer: Dieser Kommentar dient der Marktinformation und ersetzt keine individuelle Beratung.
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AutorBianca Buthmann
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