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Fonds bleiben deutlich netto short, reduzieren den Short-Überhang aber spürbar – Commercials bleiben netto long, sichern jedoch stärker ab.
Positionierung (aktuell)
Wochenvergleich vs. 31.12.2025 Fonds (Vorwoche): Long 64.005 | Short 309.558 → Netto −245.553 Δ Long +4.148 | Δ Short −14.179 | Δ Netto +18.327 → deutlicher Short-Abbau Commercials (Vorwoche): Long 402.363 | Short 189.795 → Netto +212.568 Δ Long −12.029 | Δ Short +9.012 | Δ Netto −21.040 → Absicherung nimmt zu, Commercials bleiben netto long Marktnews – Europa | Schwarzmeer | USA Europa: Die EU-Weizenexporte laufen weiter unter Vorjahr, gleichzeitig sorgen neue Importtender aus Nordafrika und dem Nahen Osten für punktuelle Nachfrage. Das Winterwetter wird beobachtet, aktuell gelten größere Frostschäden jedoch nicht als Basisszenario. Schwarzmeer: Die geopolitische Risikoprämie bleibt hoch. Nach jüngsten Angriffen auf ukrainische Schwarzmeerhäfen, bei denen auch zivile Weizenschiffe beschädigt wurden, bleibt die Sorge um Exportstörungen präsent – ein klassischer Trigger für kurzfristige Preisspitzen. USA: In den US-Plains steht ein relevanter Teil der Winterweizenflächen weiterhin unter Trockenstress. Jede Verschärfung der Wetterlage erhöht das Short-Covering-Potenzial am CBOT und wirkt damit unterstützend auf MATIF-Weizen. Preisausblick MATIF – Weizen No. 2 März 2026(letzter Schlusskurs: 191,50 €/t) ➡️ Bias: Seitwärts bis leicht fester, stark nachrichtengetrieben ➡️ Widerstand: 192–195 €/t ➡️ Unterstützung: 188–185 €/t Empfehlung für Landwirte ➡️ Schwäche nicht jagen ➡️ Erholungen und News-Rallys stufenweise für Teilvermarktung nutzen Disclaimer: Dieser Kommentar dient der Marktinformation und ersetzt keine individuelle Beratung
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AutorBianca Buthmann
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