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Cot Report
Positionsstichtag: 03.07.2026 Euronext-Veröffentlichung: 08.07.2026 Der MATIF-Weizen September schloss am 10.07. bei 214,00 €/t (+9,00 €/t). Auslöser des kräftigen Kurssprungs war zwar der Juli-WASDE, die Marktbewegung wird jedoch weiterhin von der laufenden Ernte auf der Nordhalbkugel, der Exportnachfrage und den Fondspositionierungen bestimmt. Die Investmentfonds bleiben an der MATIF deutlich netto short positioniert, während Commercials weiterhin netto long bleiben. Damit besteht oberhalb von 210 €/t weiteres Potenzial für Short-Eindeckungen. 👉 Der Markt hat sich deutlich stabilisiert – entscheidend bleibt nun, ob die 210-€/t-Marke verteidigt werden kann und die Hürde von 218,00 EUR/to endlich nachhaltig überwunden werden wird. 📊 PositionierungInvestment Funds (Euronext MATIF)
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📰 Marktnews 🌍 Der Fokus liegt aktuell klar auf den Ernteergebnissen in Europa und Nordamerika. Die Ernte schreitet zügig voran und sorgt saisonal für zusätzliches Angebot. Gleichzeitig zeigen die ersten Ergebnisse, dass die Erträge regional deutlich stärker schwanken als noch im Frühjahr erwartet. USA: Ernte läuft zügig – kleinere Produktion bestätigt sich. Die Winterweizenernte in den USA kommt weiterhin schnell voran. In Kansas, Oklahoma und Texas sind große Teile der Flächen bereits gedroschen. Die Erträge liegen regional meist zwischen 45 und 65 bu/acre. Der Juli-WASDE bestätigte, dass die US-Weizenernte kleiner ausfällt als im Vorjahr, während die weltweiten Endbestände ebenfalls leicht reduziert wurden und die Versorgung global enger wird. EU: Die französische Weizenernte läuft mittlerweile auf Hochtouren. Erste Druschergebnisse liegen überwiegend zwischen 7,0 und 8,5 t/ha, regional werden auch Erträge von über 9 t/ha gemeldet. Qualitativ berichten viele Erfassungsstellen bislang über gute Hektolitergewichte und überwiegend zufriedenstellende Proteinwerte. Auch in Deutschland beginnt in Kürze der Weizendrusch in den frühen Regionen. Die Wintergerstenernte ist bereits weit fortgeschritten. Erste Ergebnisse aus Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern liegen meist zwischen 7,5 und 9,0 t/ha, auf schwächeren Standorten um 6,5–7,0 t/ha. Beim Weizen werden in den ersten Schlägen überwiegend 7 bis 9 t/ha erwartet. 🚢 Exportmarkt Russland bleibt trotz regional unterschiedlicher Erträge der preisaggressivste Anbieter am Weltmarkt. Die Exportofferten aus dem Schwarzmeerraum liegen weiterhin unter vielen französischen Angeboten. Algerien, Jordanien und weitere nordafrikanische Staaten bleiben regelmäßig am Markt und sorgen für eine stabile internationale Nachfrage. 📈 Preisausblick – Weizen Schlusskurs: 214,00 €/t (MATIF September, +9,00 €/t) 📉 Unterstützungen: 210 | 205 | 200 €/t 📈 Widerstände: 215 | 218I 220 | 225 €/t 👉 Oberhalb von 210 €/t bleibt das technische Bild freundlich. 👉 Ein Ausbruch über 215 €/t könnte weitere Short-Eindeckungen der Fonds auslösen. 👉 Oberhalb von 220 €/t würde sich das Chartbild deutlich aufhellen. 👨🌾 Vermarktungsempfehlung Der kräftige Kursanstieg eröffnet wieder attraktive Vermarktungsmöglichkeiten für Teilmengen verkauf in Richtung 215-220,00 €/to. Gleichzeitig spricht die weiterhin hohe Netto-Short-Position der Fonds dafür, nicht sämtliche Restmengen sofort zu vermarkten. Weitere Short-Eindeckungen könnten den Markt kurzfristig zusätzlich unterstützen. ➡️ Weizen hat mit dem Sprung über 210 €/t ein wichtiges technisches Signal geliefert. Entscheidend wird nun sein, ob die Ernteergebnisse den Optimismus bestätigen oder neuer Erntedruck den Markt wieder bremst.
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Weizen hält 200 € – Erntedruck trifft auf Commercial-Stützung, Fonds reduzieren short Positionen5/7/2026 CoT Report Positionsstichtag: 26.06.2026
Euronext-Veröffentlichung: 01.07.2026 Der MATIF-Weizen September schloss am 03.07. bei 201,50 €/t und behauptet sich damit weiterhin knapp oberhalb der psychologisch wichtigen 200-€/t-Marke. Die Fonds bleiben zwar deutlich netto short positioniert, haben ihre Short-Positionen zuletzt jedoch etwas reduziert. Gleichzeitig bleiben die Commercials netto long und wirken weiterhin stabilisierend auf den Markt. 📊 Positionierung Investment Funds (Euronext MATIF)
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📰 Marktnews Der Weizenmarkt stand in dieser Woche weiterhin unter dem Einfluss der laufenden Ernte auf der Nordhalbkugel. Vor allem der schnelle Erntefortschritt in den USA sowie der Beginn der Ernte in Frankreich und Deutschland sorgten für Angebotsdruck. In den USA war die Winterweizenernte per 28. Juni zu 48 % abgeschlossen. Das liegt deutlich über dem Vorjahr und über dem langjährigen Durchschnitt. Gleichzeitig berichten Marktteilnehmer weiterhin von unterdurchschnittlichen Erträgen in den besonders trockenen Regionen der südlichen Plains, wodurch das zusätzliche Angebot teilweise kompensiert wird. In Deutschland ist die Ernte mit der Wintergerste angelaufen. Erste Ergebnisse aus Westfalen-Lippe zeigen 6–7 t/ha auf leichteren Standorten sowie 8–9 t/ha auf besseren Böden. Die Erträge werden insgesamt als ordentlich beschrieben. Für Winterweizen liegen bislang noch keine belastbaren Druschergebnisse vor, allerdings hat die Hitzewelle Ende Juni die Abreife deutlich beschleunigt. In vielen Regionen wird der Weizendrusch etwa eine Woche früher als üblich erwartet. Auch in Frankreich ist die Ernte außergewöhnlich früh gestartet. Im Südwesten wurden bereits ab Mitte Juni erste Wintergerstenbestände gedroschen. Erste Praxiserträge lagen je nach Standort zwischen 50 und 70 dt/ha. FranceAgriMer erwartet für Wintergerste im Durchschnitt rund 67 dt/ha, was etwa 4 % unter dem Vorjahr liegt. Beim Weizen richtet sich der Blick nun auf die Auswirkungen der Hitzewelle während der Kornfüllungsphase. Die EU-Kommission erwartet für 2026 eine Weichweizenernte von rund 126 Mio. t, während private Analysten teilweise etwas höhere Schätzungen veröffentlichen. Gleichzeitig senkte MARS den durchschnittlichen EU-Weichweizenertrag zuletzt auf rund 6,01 t/ha, insbesondere aufgrund trockener Bedingungen in Teilen Mittel- und Osteuropas. Im Exportgeschäft bleibt der Schwarzmeerraum der wichtigste Wettbewerber. Russland bietet weiterhin sehr aggressiv an und begrenzt damit die Exportchancen für französischen und deutschen Weizen. Die EU-Weizenexporte erreichten in der Saison 2025/26 bis Ende Juni rund 23,2 Mio. t und lagen damit leicht über dem Vorjahr. 📈 Preisausblick – Weizen Schlusskurs: 201,50 €/t (MATIF September) 📉 Unterstützungen: 200 | 198 | 195 €/t 📈 Widerstände: 205 | 208 | 212 €/t 👉 Die 200-€/t-Marke bleibt der entscheidende Unterstützungsbereich. 👉 Unterhalb von 200 €/t könnte der Verkaufsdruck der Fonds wieder deutlich zunehmen. 👉 Ein Anstieg über 205 €/t würde das technische Bild aufhellen; oberhalb von 208 €/t könnte neues Aufwärtsmomentum entstehen. 👨🌾 Vermarktungsempfehlung Die aktuelle Positionierung spricht weiterhin für eine gestaffelte Vermarktung. Die Commercials sehen auf dem aktuellen Preisniveau Kaufinteresse, während Fonds trotz leichter Short-Eindeckungen grundsätzlich bärisch bleiben. Wer noch größere Mengen offen hat, sollte mögliche Erholungen in Richtung 205–208 €/t für Teilverkäufe nutzen. Gleichzeitig erscheinen Verkäufe direkt an der 200-€/t-Marke aufgrund der stabilisierenden Commercial-Positionierung derzeit wenig attraktiv. ➡️ Weizen verteidigt die 200-€/t-Marke – zwischen saisonalem Erntedruck und stabilisierender physischer Nachfrage bleibt der Markt kurzfristig richtungsoffen. CoT Report
Positionsstichtag: 19.06.2026 Euronext-Veröffentlichung: 24.06.2026 Der MATIF-Weizen September schloss am 26.06. bei 202,50 €/t (-3,50 €/t). Damit bleibt der Markt knapp oberhalb der wichtigen 200-€/t-Marke. Die Positionierung zeigt weiter ein klares Spannungsfeld: Fonds bleiben deutlich netto short, während Commercials weiterhin netto long positioniert sind. 📊 Positionierung Investment Funds (Euronext MATIF)
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➕ Globales CoT-Signal – CBOT Soft Red WinterManaged Money in Chicago bleibt ebenfalls netto short:
📰 Marktnews Der Weizenmarkt wurde in dieser Woche vor allem durch die fortschreitende US-Winterweizenernte, den Erntedruck auf der Nordhalbkugel und den weiterhin aggressiven Schwarzmeerwettbewerb geprägt. In den USA schreitet die Winterweizenernte deutlich schneller voran als üblich. Laut USDA waren per 21.06. bereits 40 % der Winterweizenernte abgeschlossen. Das liegt klar über dem Vorjahr mit 18 % und über dem Fünfjahresschnitt von 24 %. Dieser schnelle Erntefortschritt brachte zusätzlichen Druck in den Markt. Gleichzeitig bleibt die Qualität und Ertragslage in den Plains regional schwierig. Die Ernte kommt zwar schnell voran, aber die vorherige Trockenheit hat in Kansas, Oklahoma und Texas Spuren hinterlassen. Der Markt bleibt daher zwischen Erntedruck und schwacher US-Ertragsbasis gefangen. In Europa bleibt die Ernteerwartung solide. COCERAL sieht die EU-27+UK-Weichweizenproduktion bei 143,7 Mio. t. Das liegt über der vorherigen Schätzung von 142,6 Mio. t, aber unter dem Vorjahr von 150,8 Mio. t. In Frankreich soll die jüngste Hitze nach COCERAL-Einschätzung bislang keine größeren Ertragsschäden verursacht haben, während Deutschland und der Balkan weiterhin ordentliche Aussichten zeigen. Der Schwarzmeerraum bleibt der wichtigste Belastungsfaktor. Russland wird weiterhin im Bereich von 87–89 Mio. t Weizen gesehen und bleibt preislich sehr aggressiv. Damit bleibt EU-Weizen im Exportgeschäft unter Druck. Auf der Tenderseite bleibt Algerien der wichtigste Marktindikator. Die OAIC hatte zuletzt wieder einen internationalen Weizentender ausgeschrieben. Zwar liegt das nominale Volumen meist bei 50.000 t, tatsächlich kauft Algerien bei solchen Ausschreibungen häufig deutlich größere Mengen. Entscheidend bleibt, ob europäische Ware gegen Schwarzmeerherkünfte preislich mithalten kann. Saudi-Arabien bleibt ebenfalls relevant. Der zuvor gemeldete große Kauf von 985.000 t Weizen für Lieferung Juni bis August bleibt ein Nachfrageanker, nimmt dem Markt kurzfristig aber auch einen Teil der neuen Impulse, weil diese Nachfrage bereits eingepreist ist. 📈 Preisausblick – Weizen Schlusskurs: 202,50 €/t (MATIF September, -3,50 €/t) 📉 Support: 200 | 198 | 195 📈 Resistance: 205 | 208 | 212 👉 Die 200-€/t-Marke bleibt die zentrale Unterstützung. 👉 Unter 200 €/t könnten Fonds den Druck wieder erhöhen. 👉 Über 205 €/t würde sich das technische Bild kurzfristig stabilisieren. 👉 Erst über 208 €/t käme wieder stärkeres Momentum auf. 👨🌾 Empfehlung Der Markt bleibt schwierig. Commercials stabilisieren, aber Fonds und Chicago bleiben klar bärisch. Erholungen über 205 €/t sind für weiter für Staffelverkäufe zu prüfen, zunächst nur auf 30-40 Prozent der Gesamtmengen empfehlenswert. ➡️ Weizen verteidigt 200 €/t – aber der Markt bleibt anfällig für weitere Rücksetzer. CoT Report, Positionsstichtag: 12.06.2026
Euronext-Veröffentlichung: 17.06.2026 Der MATIF-Weizen September schloss am 19.06. bei 201,00 €/t (-2,25 €/t). Der Markt verteidigt damit weiterhin die psychologisch wichtige 200-€/t-Marke. Auffällig bleibt die gegensätzliche Positionierung: Fonds halten an ihrer deutlichen Short-Position fest, während Commercials ihre Netto-Long-Position weiter ausbauen. 📊 PositionierungInvestment Funds (Euronext MATIF)
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➕ Globales CoT-Signal – CBOT Soft Red WinterManaged Money Chicago:
📰 Marktnews Der Fokus lag in dieser Woche auf den laufenden Ernten der Nordhalbkugel. In den USA beschleunigt sich die Winterweizenernte, während die USDA-Bestandsbewertungen weiter auf niedrigem Niveau verharren. Die Marktteilnehmer diskutieren zunehmend, ob die schwachen US-Erträge die rekordhohe russische Ernte teilweise kompensieren können. In Russland bestätigen Analysten weiterhin Ernten zwischen 87–89 Mio. t Weizen. Damit bleibt Russland klarer Weltmarktführer und aggressiver Exportanbieter. Die russischen Exportpreise liegen weiterhin unter europäischen Offerten und begrenzen das Aufwärtspotenzial der MATIF. In Europa schreitet die Ernte in Südeuropa voran. Erste Berichte aus Spanien und Südfrankreich zeigen solide Erträge, während Osteuropa weiterhin Niederschlagsdefizite meldet. Die jüngsten Hitzewellen in Frankreich, Deutschland und Polen werden nun aufmerksam beobachtet, da sie in die Kornfüllungsphase fallen. Auf der Tenderseite bleibt Nordafrika aktiv. Algerien und Tunesien sondieren weiterhin den Markt. Größere neue Abschlüsse blieben zwar aus, die Nachfragebasis bleibt jedoch vorhanden. Die Exportaktivität am Schwarzen Meer bleibt hoch. Russische Anbieter dominieren weiterhin zahlreiche Ausschreibungen durch ihre Preisführerschaft. Währungsseitig blieb der Euro gegenüber dem US-Dollar relativ fest. Das verschlechtert die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Ware auf dem Weltmarkt. 📈 Preisausblick – Weizen Schlusskurs: 201,00 €/t (MATIF September, -2,25 €/t) 📉 Support: 200 | 198 | 195 📈 Resistance: 203 | 206 | 210 👉 Die 200-€/t-Marke bleibt die zentrale Verteidigungslinie. 👉 Unterhalb davon könnten weitere Fondsverkäufe folgen. 👉 Über 206 €/t würde sich das technische Bild wieder deutlich aufhellen. 👨🌾 Empfehlung Die Positionierung spricht weiterhin für Vorsicht. Commercials stützen den Markt, während Fonds konsequent auf fallende Preise setzen. Für Vermarkter bleiben Erholungen interessant, gleichzeitig sollte die Wetterentwicklung in Europa genau beobachtet werden. ➡️ Weizen verteidigt 200 €/t – bleibt aber zwischen Erntedruck und Wetterprämie gefangen CoT Bericht: 21.06.2026
Positionsstichtag: 12.06.2026 Euronext-Veröffentlichung: 17.06.2026 Der MATIF-Raps August schloss am 19.06. bei 506,25 €/t (+4,25 €/t). Nach den Rücksetzern der Vorwochen stabilisierte sich der Markt wieder oberhalb von 500 €/t. Die Fonds bleiben außergewöhnlich stark positioniert, während die Pflanzenölmärkte weiter Unterstützung liefern. 📊 Positionierung Investment Funds (Euronext MATIF)
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➕ Globales Signal – Soja, Sojaöl & CanolaCBOT Sojabohnen
📰 Marktnews Der wichtigste Stützungsfaktor bleibt weiterhin der Pflanzenölmarkt. Palmöl konnte sich in Malaysia zuletzt befestigen, nachdem Exportdaten für Juni eine deutliche Belebung zeigten. Gleichzeitig diskutiert der Markt weiterhin mögliche Produktionsbegrenzungen in Indonesien infolge schwächerer Ertragsentwicklung älterer Plantagen. Unterstützend wirken weiterhin die rückläufigen EU-Rapsimporte. Weniger Ware aus Australien und der Ukraine reduziert den Druck auf den europäischen Markt. Gleichzeitig bleibt die Verarbeitung hoch. Die Biodieselindustrie arbeitet weiterhin auf hohem Niveau, wodurch die Nachfrage nach Rapsöl und Rapsschrot stabil bleibt. In Kanada verläuft die Canola-Entwicklung insgesamt ordentlich. Allerdings bleiben Teile von Saskatchewan und Alberta vergleichsweise trocken. Die Wetterentwicklung der kommenden Wochen wird deshalb aufmerksam verfolgt. Der Ölmarkt reagierte zuletzt sensibel auf die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten. Angriffe und Gegenschläge zwischen Israel und Iran halten eine Risikoprämie im Energiemarkt aufrecht. 📈 Preisausblick – Raps Schlusskurs: 506,25 €/t (MATIF August, +4,25 €/t) 📉 Support: 500 | 495 | 485 📈 Resistance: 510 | 520 | 530 👉 Oberhalb von 500 €/t bleibt die Marktstruktur positiv 👉 Unter 495 €/t würde sich die Korrektur deutlich beschleunigen. 👉 Über 510 €/t könnte neues Kaufinteresse der Fonds entstehen. 👨🌾 Empfehlung Die außergewöhnlich hohe Fondspositionierung bleibt der wichtigste Stützungsfaktor. Gleichzeitig erhöht sie das Risiko kurzfristiger Gewinnmitnahmen. Eine gestaffelte Vermarktung bleibt daher weiterhin sinnvoll. ➡️ Raps behauptet die 500-€/t-Marke und bleibt einer der stärksten europäischen Agrarmärkte. CoT Bericht: 14.06.2026
Positionsstichtag: 05.06.2026 Euronext-Veröffentlichung: 10.06.2026 Der MATIF-Weizen September schloss am 12.06. bei 201,00 €/t (-2,00 €/t). Damit hält sich der Markt weiterhin knapp oberhalb der wichtigen 200-€/t-Marke. Die neue Positionierung zeigt jedoch eine massive Verschiebung: Fonds haben Longs stark abgebaut und Shorts deutlich erhöht, während Commercials auf der Gegenseite netto long drehen. 📊 Positionierung Investment Funds (Euronext MATIF)
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➕ Globales CoT-Signal – CBOT Soft Red WinterManaged Money in Chicago:
📰 Marktnews Der Juni-WASDE brachte die wichtigste Nachricht der Woche. Das USDA senkte die US-Weizenproduktion 2026/27 auf 1,543 Mrd. Bushel, rund 18 Mio. Bushel weniger als im Mai. Die US-Endbestände wurden auf 744 Mio. Bushel reduziert und liegen damit rund 20 % unter Vorjahr. Besonders bemerkenswert bleibt die Winterweizenernte. Mit geschätzten 1,029 Mrd. Bushel wäre die US-Winterweizenernte die kleinste seit 1965. Gleichzeitig wurden zuletzt nur rund 25 % der Bestände als gut bis sehr gut bewertet. Global bleibt die Versorgung jedoch ausreichend. Der WASDE erhöhte die russische Weizenernte auf 88 Mio. t, die Ukraine auf 23,5 Mio. t und die Türkei auf 22,5 Mio. t. Die weltweiten Endbestände werden bei 275,4 Mio. t gesehen. Auf der Nachfrageseite bleibt der saudische Weizentender der wichtigste Impuls. Saudi-Arabien kaufte zuletzt 985.000 t Weizen zur Lieferung Juni–August. In Europa entwickeln sich die Bestände insgesamt ordentlich. Frankreich meldete zuletzt leichte Verschlechterungen nach Hitzephasen, während Rumänien, Bulgarien und die Ukraine weiter Niederschlagsdefizite beobachten. Der Schwarzmeerraum bleibt der größte Wettbewerbsfaktor. Russische Offerten bleiben preisaggressiv und begrenzen das Aufwärtspotenzial für europäische Ware. Währungsseitig belastet der vergleichsweise feste Euro weiterhin die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Exporte. 📈 Preisausblick – Weizen Schlusskurs: 201,00 €/t (MATIF September, -2,00 €/t) 📉 Support: 200 | 198 | 195 📈 Resistance: 203 | 205 | 208 👉 Die 200-€/t-Marke bleibt die zentrale Unterstützung. 👉 Unter 200 €/t könnte zusätzlicher Verkaufsdruck entstehen. 👉 Erst über 205 €/t würde sich das Chartbild wieder aufhellen. 👨🌾 Empfehlung Die Positionierung mahnt zur Vorsicht. Fonds sind klar short, während Commercials den Markt stabilisieren. Kurze Erholungen weiter für gestaffelte Vermarktung prüfen. 👉 Fazit: Fonds drehen massiv short 👉 Commercials bleiben deutlich netto long 👉 US-Ernte bleibt schwach, globale Versorgung ausreichend ➡️ Weizen hält sich knapp über 200 €/t – bleibt aber anfällig für weitere Rücksetzer. CoT Bericht: 14.06.2026
Positionsstichtag: 05.06.2026 Euronext-Veröffentlichung: 10.06.2026 Der MATIF-Raps August schloss am 12.06. bei 520,75 €/t (-7,75 €/t). Trotz des deutlicheren Rückgangs bleibt Raps klar oberhalb der wichtigen 500-€/t-Marke. Die Fonds bleiben außergewöhnlich stark positioniert, während Commercials ihre Absicherung weiter erhöhen. 📊 Positionierung Investment Funds (Euronext MATIF)
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➕ Globales Signal – Soja, Sojaöl & CanolaCBOT Sojabohnen
📰 Marktnews Der Juni-WASDE bestätigte insgesamt eine komfortable globale Sojaversorgung. Brasilien wird weiterhin mit rund 180 Mio. t Sojabohnen gesehen, Argentinien mit rund 50 Mio. t. Gleichzeitig bleibt die Nachfrage nach Pflanzenölen hoch. Palmöl entwickelte sich zuletzt ebenfalls freundlich. Marktteilnehmer berichten von stabilen Exporten und einer schwächeren Produktionsentwicklung in Teilen Südostasiens. Indonesien bleibt weiterhin ein Unsicherheitsfaktor durch regulatorische Eingriffe und Produktionsrisiken. In Europa gehen die Ernteprognosen leicht auseinander. Die EU-Kommission sieht die Rapsernte weiterhin bei rund 20,8 Mio. t, während Strategie Grains zuletzt auf etwa 20,3 Mio. t reduzierte. Eine Überversorgung zeichnet sich damit weiterhin nicht ab. Unterstützend wirken zudem die weiterhin rückläufigen EU-Rapsimporte. Weniger Ware aus Australien, Kanada und der Ukraine reduziert den Importdruck auf den europäischen Markt. Die Verarbeitung bleibt hoch. Die Biodieselindustrie und der Pflanzenölsektor sorgen weiterhin für robuste Nachfrage nach Rapsöl und Rapsschrot. In Kanada verläuft die Canola-Aussaat zügig. Die Wetterentwicklung in den Prärieprovinzen bleibt jedoch ein wichtiger Marktfaktor. Anhaltende Trockenheit könnte die Ertragsaussichten belasten. 📈 Preisausblick – Raps Schlusskurs: 520,75 €/t (MATIF August, -7,75 €/t) 📉 Support: 520 | 515 | 510 📈 Resistance: 525 | 530 | 540 👉 Über 520 €/t bleibt das Marktbild positiv. 👉 Unter 515 €/t würde die Korrektur an Dynamik gewinnen. 👉 Über 525 €/t könnte neues Kaufinteresse der Fonds entstehen. 👨🌾 Empfehlung Die hohe Fondspositionierung bleibt der wichtigste Stützungsfaktor. Gleichzeitig steigt mit jeder weiteren Long-Aufstockung das Risiko kurzfristiger Gewinnmitnahmen. Gestaffelte Vermarktung bleibt weiterhin sinnvoll. 👉 Fazit : Fonds bleiben extrem long 👉 Verarbeitung und Pflanzenölmärkte bleiben stark 👉 EU-Ernte solide, aber keine Überversorgung ➡️ Raps behauptet sich über 520 €/t und bleibt einer der stärksten europäischen Agrarmärkte, reagiert aber zunehmend sensibel auf Bewegungen bei Öl, Sojaöl und Palmöl. CoT Bericht: 07.06.2026
Positionsstichtag: 29.05.2026 Euronext-Veröffentlichung: 03.06.2026 Der MATIF-Weizen September schloss am 05.06. bei 202,25 €/t (+1,00 €/t). Nach der Korrektur der Vorwoche konnte sich der Markt leicht stabilisieren, bleibt aber klar unter den jüngsten Hochs. Die neue Positionierung zeigt eine deutliche Veränderung: Fonds haben ihre Long-Position massiv reduziert und gleichzeitig Shorts aufgebaut. 📊 Positionierung Investment Funds (Euronext MATIF)
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➕ Globales CoT-Signal – CBOT Soft Red WinterAuch in Chicago bleibt das Bild angespannt. Managed Money liegt bei CBOT Soft Red Winter Wheat bei:
📰 Marktnews (30.05.–07.06.2026) Der Weizenmarkt wurde in der vergangenen Woche vor allem durch die Wetterentwicklung in den USA, die anhaltende Exportkonkurrenz aus dem Schwarzmeerraum und die Erwartung des kommenden WASDE-Berichts bestimmt. In den USA bleibt die Winterweizenlage schwach. Laut USDA Crop Progress per 01.06. wurden nur 26 % der Winterweizenbestände als gut bis sehr gut bewertet. Gleichzeitig lagen 44 % der Bestände in den Kategorien schlecht bis sehr schlecht. Damit bleibt die Ernte in den südlichen Plains weiterhin ein Risikofaktor, auch wenn Niederschläge in Teilen von Kansas, Oklahoma und Texas zuletzt etwas Entspannung gebracht haben. Die US-Winterweizenernte bleibt damit ein zentrales Thema für den nächsten WASDE-Bericht am 11.06.2026. Der Markt wird besonders darauf achten, ob die US-Weizenproduktion weiter angepasst wird und ob sich die schwachen Bestandsbewertungen bereits stärker in den Ertragsschätzungen niederschlagen. In Europa bleibt die Ernteerwartung grundsätzlich solide. COCERAL sieht die EU-27+UK-Weichweizenproduktion weiterhin bei rund 142,6 Mio. t, nach 148,7 Mio. t im Vorjahr. Das bedeutet zwar einen Rückgang gegenüber 2025, aber keine akute Knappheit. In Südeuropa wurden die Feuchtebedingungen zuletzt weiterhin als günstig beschrieben, während in Teilen Osteuropas und der Ukraine regionale Trockenheit beobachtet wird. Russland und andere Schwarzmeer-Ursprünge bleiben preisaggressiv und begrenzen die Exportchancen für EU-Weizen. Für die MATIF bedeutet das: Nachfrage ist vorhanden, aber europäische Ware muss preislich wettbewerbsfähig bleiben. 📈 Preisausblick – Weizen Schlusskurs: 202,25 €/t (MATIF September, +1,00) 📉 Support: 200 | 198 | 195 📈 Resistance: 205 | 208 | 212 👉 Über 200 €/t bleibt der Markt kurzfristig stabil. 👉 Unter 200 €/t würde der Druck deutlich zunehmen. 👉 Erst über 208 €/t käme wieder spürbar bullisches Momentum in den Markt. 👨🌾 Empfehlung Die aktuelle Stabilisierung ist noch keine bestätigte Trendwende. Die Fonds haben ihre Long-Position massiv reduziert, während der globale CoT in Chicago wieder deutlich bärischer ist. Gleichzeitig stabilisieren Commercials und physische Nachfrage jetzt den Markt. Preisbereiche über 200 €/t bleiben für gestaffelte Vermarktung interessant. Größere Verkaufsentscheidungen sollten jedoch mit Blick auf den WASDE-Bericht und die weitere US- ➡️ Weizen hält sich über 200 €/t – aber der Markt ist nun nach den letzten beiden Wochen wieder deutlich anfälliger geworden. CoT Bericht: 31.05.2026
Positionsstichtag: 22.05.2026 Euronext-Veröffentlichung: 27.05.2026 Der MATIF-Weizen September schloss am 29.05. bei 207,25 €/t (-3,00 €/t). Nach der wettergetriebenen Rally der Vorwochen geriet der Markt zum Monatsende unter Druck. Die Fonds bleiben zwar klar auf der Käuferseite, gleichzeitig baut die physische Marktseite ihre Absicherung weiter aus. 📊 Positionierung Investment Funds (Euronext MATIF)
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➕ Globales CoT-Signal – CBOT Soft Red WinterManaged Money in Chicago hat die Short-Position zuletzt deutlich reduziert und bewegt sich zunehmend Richtung neutral. 📰 Marktnews Die wichtigste Veränderung der Woche kam vom Wetter. In den US-Plains sorgten Niederschläge in Kansas, Oklahoma und Texas für Entspannung. Ein Teil der zuvor eingepreisten Wetterprämie wurde dadurch wieder aus dem Markt genommen. Trotzdem bleibt die USDA-Prognose bemerkenswert: Die US-Winterweizenernte 2026/27 wird weiterhin auf dem niedrigsten Niveau seit den 1960er Jahren gesehen. In Europa entwickeln sich die Bestände bislang überwiegend gut. Frankreich meldet weiterhin überdurchschnittliche Vegetationsbedingungen. Gleichzeitig werden aus Rumänien, Bulgarien und Teilen der Ukraine Niederschlagsdefizite gemeldet. Bislang werden daraus jedoch noch keine größeren Ertragseinbußen abgeleitet. Auf der Nachfrageseite bleibt Nordafrika aktiv. Der Saudi-Arabien-Kauf von knapp 1 Mio. t Weizen für Lieferung Juni bis August wirkt weiterhin unterstützend. Auch Algerien bleibt regelmäßig am Markt und sorgt für Nachfrageimpulse. Der Internationale Getreiderat (IGC) erwartet für 2026/27 eine globale Weizenproduktion von rund 808 Mio. t, gleichzeitig sollen die Endbestände leicht sinken. Die Versorgung bleibt komfortabel, aber weniger üppig als in den Vorjahren. Der Schwarzmeerraum bleibt der größte Wettbewerbsfaktor. Russische Exportofferten liegen weiterhin auf aggressivem Niveau und begrenzen die Exportchancen europäischer Ware. Geopolitisch blieb die Lage rund um Iran und die Straße von Hormus das zentrale Thema. Zwar laufen die Gespräche zwischen den USA, Iran und China weiter, ein endgültiger Durchbruch wurde bislang nicht erzielt. Dadurch bleiben Energie-, Fracht- und Düngerkosten erhöht. 📈 Preisausblick – Weizen Schlusskurs: 207,25 €/t (MATIF September, -3,00) 📉 Support: 205 | 202 | 200 📈 Resistance: 210 | 215 | 220 👉 205 €/t bleibt kurzfristig die wichtigste Unterstützungszone. 👉 Erst über 215 €/t würde neues bullisches Momentum entstehen. 👨🌾 Empfehlung Die jüngste Korrektur zeigt, wie stark der Markt weiterhin auf Wettermeldungen reagiert. Preisrallys sollten weiterhin für gestaffelte Vermarktung genutzt werden. ➡️ Weizen korrigiert, ist aber deutlich stabiler als noch zu Jahresbeginn. CoT Bericht Positionsstichtag: 08.05.2026
Euronext-Veröffentlichung: 13.05.2026 Der MATIF-Weizen September schloss am 15.05. bei 210,00 €/t (-3,50) und gab damit einen Teil der vorherigen Erholung wieder ab. Besonders auffällig bleibt die aktuelle Marktstruktur: Fonds haben zuletzt massiv Shorts aufgebaut, während Commercials ihre Absicherung deutlich reduziert haben. 👉 Der Markt bleibt fundamental stabil, spekulativ aber wieder klar anfälliger. 📊 Positionierung Investment Funds
Commercials
➕ Globales CoT-Signal – CBOT Soft Red Winter Auch in Chicago bleibt Managed Money netto short positioniert. 📰 Marktnews Der globale Weizenmarkt bleibt insgesamt gut versorgt, doch Wetterrisiken und geopolitische Entwicklungen sorgen weiter für erhöhte Nervosität. Im Fokus standen zuletzt die neuen USDA-Schätzungen. Das USDA erwartet für 2026/27 eine globale Weizenproduktion von rund 808 Mio. t, gleichzeitig sollen die Endbestände leicht zurückgehen. Besonders wichtig: Die russische Ernte wurde trotz zuletzt trockener Bedingungen weiterhin robust eingeschätzt. Damit bleibt Russland der zentrale Wettbewerbsfaktor für EU-Weizen. Die Exportaktivität bleibt hoch. Saudi-Arabien bestätigte zuletzt Käufe von knapp 1 Mio. t Weizen für Lieferung Juni bis August. Auch Algerien bleibt aktiv im Markt. Wetterseitig rücken die USA stärker in den Fokus. In Teilen der südlichen Plains bleibt Trockenstress ein Thema, während in Europa die Vegetationsbedingungen überwiegend günstig beschrieben werden. Frankreich meldet weiterhin solide Bestände, während in Osteuropa regional Niederschlagsdefizite beobachtet werden. insgesamt Fazit:
📈 Preisausblick – Weizen Schlusskurs: 210,00 €/t (MATIF September, -3,50) Support: 208 | 205 | 200 Resistance: 213 | 215 | 220 👉 Unter 210 €/t nimmt der Druck wieder zu 👉 Über 215 €/t würde sich das Bild erneut stabilisieren 👨🌾 Empfehlung Preisbereiche über 210 €/t bleiben für erste Staffelungen interessant. Gleichzeitig mahnt die Fondspositionierung zur Vorsicht, da spekulativer Verkaufsdruck jederzeit wieder zunehmen kann. ➡️ Weizen bleibt angeschlagen – aber der physische Markt verhindert bislang stärkeren Preisdruck |
AutorBianca Buthmann
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