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Fonds bleiben noch weiter netto short, Commercials netto long – das defensive Grundsetup bleibt bestehen. Fonds haben Netto-Short-Position der Fonds zuletzt leicht reduziert. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit kurzfristiger Short-Covering-Bewegungen bei positiven Nachrichten. 📊 Positionierung (Euronext CoT – Investment Funds & Commercials) Investment Funds: Long 95.213 | Short 233.346 → Netto −138.132 Commercial Undertakings: Long 311.507 | Short 233.474 → Netto +78.033 🔁 WochenveränderungInvestment Funds: Δ Long −12.565 · Δ Short −13.730 → Netto +1.165 → Shorts wurden stärker reduziert als Longs – leicht stützend. Commercials: Δ Long −12.669 · Δ Short +3.050 → Netto −15.719 → Hedger bleiben klar auf der Long-Seite, aber etwas weniger offensiv. Einordnung: Das große Bild bleibt: Fonds sind stark short positioniert. Bei positiven Export- oder Wetterimpulsen kann der Markt schnell reagieren. 📰 Marktüberblick 📦 Exporttender – Nordafrika bleibt aktiv, Jordanien hat einen internationalen Tender über bis zu 120.000 t Mahlweizen ausgeschrieben (Gebotsfrist 24.02.). Solche Tender wirken direkt auf den Fronttermin, weil sie physische Nachfrage in den Markt bringen. Algerien (OAIC) bleibt ebenfalls regelmäßig aktiv. In früheren Ausschreibungen wurden häufig mehr Mengen gekauft als offiziell ausgeschrieben. Algerien ist ein Schlüsselmarkt für EU-Weizen. EU-Exportzahlen: Die Weizen Exporte liegen seit Saisonbeginn bei rund 15,1 Mio. t (Stand Mitte Februar). Das zeigt weiterhin laufende Nachfrage, auch wenn der Wettbewerb intensiv bleibt. 🌍 Schwarzmeer & geopolitische Faktoren - Russland bleibt preislich sehr wettbewerbsfähig. Gleichzeitig gilt seit Mitte Februar eine staatliche Exportquote für Getreide (15.02.–30.06.2026). Exportquoten können den Verkaufsdruck aus Russland bremsen und damit den Weltmarkt stabilisieren – vor allem, wenn parallel Tendernachfrage entsteht. ❄️ Wetter & internationale Einflüsse: In den US-Plains kam es zuletzt zu extremen Kälte- und Schneelagen. Solche Wetterereignisse können Chicago-Weizen kurzfristig nach oben treiben – und damit auch MATIF stützen. Trockenheit / La Niña-EinflussParallel zu Kälte- und Sturmlagen gibt es Hinweise auf anhaltende Trockenheit im Süden und Zentrum der US-Weizenanbaugebiete:
Zudem wurde die Anbaufläche leicht nach oben angepasst. Das bedeutet: Kurzfristig stützen Exporte und Wetter. Mittelfristig wirken gute Bestände und größere Flächen eher preisbegrenzend. 📈 Preiseinschätzung – MATIF März 2026 Schlusskurs 20.02.2026: 197,25 €/t Der Markt hat sich deutlich erholt. ➡️ Bias: Seitwärts bis leicht fester Widerstand: 198–202 €/t Unterstützung: 192–188 €/t Solange Tenderaktivität besteht und US-Wetter im Fokus bleibt, kann der Markt weiter stabil tendieren. Ohne neue Nachfrageimpulse dürfte der Schwarzmeer-Wettbewerb jedoch bremsen. 👨🌾 Empfehlung für Landwirte ➡️ Test der 200 EUR/to Matif mitverfolgen, bei Überschreitung Vermarktung von Teilmengen neue Ernte zwischen 200,00-218,00 EUR/to jetzt planen. ➡️ Vermeiden Sie hektische Verkäufe bei Rücksetzern – Fonds bleiben stark short positioniert, Short-Covering ist jederzeit möglich. Dieser Kommentar dient der Marktinformation und ersetzt keine individuelle Beratung.
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Im aktuellen CoT-Report sehen wir ein defensives Absicherungsverhalten der Commercials bei Raps und gleichzeitig eine konstruktive Finanzseite im Wochenvergleich. Das sorgt für ein stabil bis unterstützendes Marktumfeld, auch wenn strukturelle Risiken (Ölkomplex, Weltmarkt) weiter im Fokus stehen.
📊 Positionierung (Euronext CoT – Investment Funds & Commercials)Investment Funds: Long 67.163,00 | Short 11.603,43 → Netto +55.559,57 (klar netto long) Commercial Undertakings: Long 46.433,42 | Short 102.350,88 → Netto −55.917,46 (deutlich netto short) 🔁 Wochenveränderung vs. Vorbericht Investment Funds: Δ Long +11.230 · Δ Short −1.990 → Netto +13.220 → Fonds haben ihre Netto-Position im Wochenvergleich klar verbessert – ein Zeichen für mehr bullische Spekulation im Rapsmarkt. Commercial Undertakings: Δ Long +419 · Δ Short +13.136 → Netto −12.717 Die Commercials bleiben stark short (typisch fürs physische Absicherungsinteresse), während die Fondsseite im Wochenvergleich weniger defensiv geworden ist. Dieses Zusammenspiel spricht insgesamt für Stabilität mit Potenzial für zügige Impulsbewegungen, sobald fundamentale Nachrichten kommen. 📰 Marktüberblick 🛢️ Ölkomplex: Palmöl liefert die Grundlage (preisstützend)Die jüngsten MPOB-Daten (Jan) zeigen: Palmölbestände in Malaysia −7,72%, erstmals nach 11 Monaten rückläufig; Produktion auf 10-Monats-Tief, Exporte stärker. Ein enger Palmölmarkt stützt den gesamten Pflanzenölkomplex – und damit häufig auch Raps über Substitution/Spreads. Was heißt das für EU-Raps? Wenn Palm/Sojaöl fest bleiben, steigen die Chancen, dass sich Raps oberhalb wichtiger Marken stabilisiert (und Rücksetzer schneller gekauft werden). US Soja: China-Käufe stützen Sojabohnen & indirekt PflanzenöleChinas staatlicher Käufer Sinograin hat laut Tradern mindestens 10 Schiffsladungen US-Sojabohnen für April–Mai gekauft (mind. 600.000 t). Das ist ein klarer Nachfrage-Impuls im Sojamarkt und kann über die Ölsaaten-Verflechtung (Sojaöl/Meal-Spreads) stützend auf Raps wirken. 📈 Preiseinschätzung – Raps Mai 2026 (ECO)Schlusskurs 20.02.2026: 488,75 €/t (−4,00) ➡️ Bias: stabil bis leicht bullisch Widerstand: 490–495 €/t Unterstützung: 485–480 €/t Der Rücksetzer am 20.02. passt zu einem Markt, der fundamental gestützt ist (Palm/Soja), aber kurzfristig technisch/positionierungsgetrieben schwankt. Die Fonds-Bewegung spricht dafür, dass gute News schnell wieder „ziehen“ können. 👨🌾 Empfehlung für Landwirte ➡️ Stärke im Ölkomplex nutzen für Teilvermarktung Ex Ernte 26 Start von Verkäufen : Angebote des Handels ab 450,00 EUR/to aktuell für erste Teilverkäufe/30 % neue Ernte nutzen! ➡️ Rest flexibel halten – Palmöl-Daten, China-Soja-Käufe und geopolitische Energie-Risiken bleiben die zentralen Preistreiber. Disclaimer: Dieser Kommentar dient der Marktinformation und ersetzt keine individuelle Beratung 📊 Positionierung (Euronext CoT – Investment Funds & Commercials) Investment Funds: Long 107.778,67 | Short 247.076,00 → Netto −139.297,33 Commercial Undertakings: Long 324.176,08 | Short 230.423,23 → Netto +93.752,85 🔁 WoW-Vergleich vs. letzter Woche (Lots) Investment Funds: Δ Long +5.318 · Δ Short −23.125 → Netto +28.443 (Short-Reduktion) Commercials: Δ Long −36.246 · Δ Short −16.607 → Netto −19.639 (Absicherung leicht reduziert) 📰 Marktnews – Europa | Exporttender | Schwarzmeer | USA | Europa – Exporttender & Nachfrage: Algeriens staatliche Getreideagentur OAIC hat erneut Weizentender ausgeschrieben; Händler berichten, dass tatsächliche Käufe häufig deutlich über den nominalen Volumina liegen (z. B. >150–170 Tsd. t möglich). 🌾 Schwarzmeer & Angebot: Schwarzmeer-Offerte weiterhin führend in vielen Ausschreibungen, was Druck auf EU-Exporte ausübt, aber gleichzeitig physische Nachfrage stabilisiert. USA – Export & Wetter: Die neuesten Daten zeigen solide US-Weizenexporte, während extreme Kälte und Schnee in den Plains ins Augenmerk rücken. Die CFTC-CoT-Daten für CBOT US Wheat (SRW/HRW) zeigen Managed Money weiter deutlich netto short, aber Short-Covering kann bei neuen Exporttender-Nachrichten oder Wetterrisiken schnell einsetzen (kurzfristig bullish). 📈 Preisausblick – Weizen No.2 März 2026
👨🌾 Empfehlung für Landwirte ➡️ noch etwas warten, dass Weizen sich aus der preislichen Bodenbildung heraus stabilisiert, wetter- und tenderbedingte Rallys für Teilvermarktung nutzen ➡️ keine Verkäufe bei Rücksetzern – Short-Covering ist jederzeit möglich. Disclaimer: Dieser Kommentar dient der Marktinformation und ersetzt keine individuelle Beratung Fonds bleiben weiterhin netto short auch wenn erste Eindeckungskäufe sind, während Commercials defensiv Long-Positionen halten. Exportnachfrage, Wetterrisiken und Währungseffekte stabilisieren die Preisunterseite trotz hoher spekulativer Short-Basis.
📊 Positionierung (Euronext CoT – 31.01.2026)
📰 Marktnews – Europa | Export | Schwarzmeer | USA 📈 Europa – Exporte & Nachfrage: Die physische Nachfrage bleibt aktiv, Importtender aus Nordafrika und Nahost stützen den Markt. Gleichzeitig bleibt die EU im Exportwettbewerb mit Russland und der Ukraine gefordert. Export-Tender-Ticker: In den letzten Tagen waren erneut zahlreiche internationale Weizen-Tenders aktiv, darunter Ausschreibungen aus Afrika und Asien mit Lieferperioden Februar/März, sowie wiederkehrende OAIC-Tender aus Algerien, bei denen Händler Optionskäufe für mehrere Frachten sehen. Die Konkurrenz zwischen EU-, Schwarzmeer- und Südamerika-Offerten erhöht die Wahrscheinlichkeit kurzfristiger Nachfrageimpulse, die MATIF-Preise stabilisieren oder Rallys auslösen können. Warum am Freitag, 06.02., rund 3 €/t nach unten? Der Rückgang auf 190,25 €/t wurde ausgelöst durch Gewinnmitnahmen nach der Frost-Rally, schwächere Vorgaben aus Chicago, einen kurzfristig festeren Euro sowie fehlende neue Exportabschlüsse gegenüber weiterhin aggressiven Schwarzmeer-Angeboten. Schwarzmeer / Wetter: Russland bleibt exportseitig dominant, doch arktische Kältephasen mit Tiefstwerten unter −20 °C erhöhen die Wetter-Risikoprämie. Bei lückenhafter Schneedecke bleibt Frostschaden-Potenzial ein Faktor für Short-Covering. USA (CBOT & CoT): US-Weizenexporte liegen saisonal über Vorjahr, gleichzeitig belasten Schnee und extreme Kälte die Plains-Region. Managed Money bleibt laut CFTC-CoT netto short – ein Setup, das wetterbedingte Preisspitzen begünstigen kann. 📈 Preisausblick – Weizen No.2 März 2026
👨🌾 Empfehlung für Landwirte➡️ Wetter- und Tender-Rallys gezielt für Teilvermarktung nutzen ➡️ Rücksetzer nicht überbewerten – Exportnachfrage und Wetterprämien stabilisieren die Unterseite Disclaimer: Dieser Kommentar dient ausschließlich der Marktinformation und ersetzt keine individuelle Vermarktungs- oder Anlageberatung. 📊 Positionierung (Euronext)
📰 Marktnews – Europa | Pflanzenölkomplex | US-Soja | Währung🇪🇺 Europa (physischer Markt / Verarbeitung / Importe): Die EU bleibt im Ölfruchtkomplex strukturell netto importabhängig. Gleichzeitig sind Rapssaat-Zufuhren aus Kanada im laufenden Marketingjahr bislang unter Vorjahr (Kanada verliert Marktanteile; EU-Regeln schränken die Nutzung von kanadischem Rapsöl ein – Einsatz primär im Biofuel-Sektor). → Das stützt die europäische Versorgungslage und hält den Crush-Bedarf im Fokus. 🛢️ Pflanzenölkomplex (Palm/Sojaöl stützt): Palmöl bleibt ein zentraler Treiber: Reuters-Erwartungen deuten darauf, dass Malaysias Palmöl-Bestände im Januar wahrscheinlich erstmals nach 10 Monaten Anstieg wieder zurückgingen (robuste Exporte + saisonal niedrigere Produktion). Außerdem wird in Malaysia mit Produktionsdämpfung gerechnet (u.a. saisonale Effekte), während die Preiserwartung durch „sinkende Lagerbestände“ unterstützt wird. Oil World betont für 2025/26: hohe Rapssaat-/Canola-Produktion (v.a. Kanada/Australien), aber „crushings bislang unter Potenzial“ – d.h. der Markt bleibt stark von Nachfrage-/Crush-Impulsen abhängig. US-Soja (Nachfrage-Fakt): China (Sinograin) hat laut Reuters-Quellen mindestens 10 Schiffsladungen US-Sojabohnen (≥ 600.000 t) für April–Mai gekauft – das ist ein klarer Nachfrage-Impuls für den Ölkomplex, der sich regelmäßig bis nach MATIF-Raps durchzieht. 📈 Preisausblick – Raps Mai 2026
👨🌾 Empfehlung für Landwirte ➡️ Rallys über 490 €/t - für Teilvermarktung/Teilabsicherung nutzen ➡️ Restmenge flexibel lassen: Palm-/Sojaöl + China-Käufe + EUR/USD bleiben die schnellsten Kurstreiber Disclaimer: Dieser Kommentar dient der Marktinformation und ersetzt keine individuelle Vermarktungs- oder Anlageberatung. Fonds bleiben netto short, reduzieren den Short-Überhang aber deutlich – Commercials bleiben netto long, bauen ihre Long-Dominanz jedoch spürbar ab.
Positionierung (aktuell)
Wochenvergleich vs. 07.01.2026 Fonds (Vorwoche): Long 31.365 | Short 45.537 → Netto −14.172 Δ Long +7.388 | Δ Short −2.828 | Δ Netto +10.216 → Fonds deutlich weniger bärisch (Short-Überhang schrumpft) Commercials (Vorwoche): Long 93.626 | Short 82.145 → Netto +11.481 Δ Long −18.406 | Δ Short −9.583 | Δ Netto −8.824 → Commercials reduzieren Long-Absicherung, bleiben aber netto long Marktnews: Europa: MATIF-Raps hat sich nach dem WASDE wieder stabilisiert. Kurzfristig stützen sinkende Altbestände und ein schwächerer Euro die Preise. Der Blick nach vorn dämpft jedoch die Rally-Fantasie: Der IGC hat die globale Rapsernte für 2025/26 auf rund 95 Mio. t (+9 %) angehoben, getragen von höheren Erträgen u. a. in Kanada, Australien und der EU; zugleich werden steigende Endbestände (≈ 9 Mio. t) erwartet – das spricht eher für Range statt Trend. Pflanzenölkomplex: Der Ölkomplex bleibt der kurzfristige Taktgeber. Palmöl zeigt sich fester, Sojaöl nach dem WASDE stabil bis freundlich – ein insgesamt festes Ölumfeld, das Raps strukturell stützt. Bewegungen beim Rohöl wirken direkt auf Biodiesel-Margen und Crush-Kalkulationen und erhöhen die Volatilität über Spreads. USA-Sojabohne: Gemischte, aber relevante Signale: China kaufte zuletzt rund zehn Schiffsladungen US-Sojabohnen (Lieferung März–Mai) und sorgte kurzfristig für Unterstützung. Gleichzeitig begrenzen hohe Südamerika-Ernteerwartungen das Trendpotenzial. Für Raps heißt das: positive Nachfrage-Impulse ja, meist aber nur kurzfristig über Sojaöl. Preisausblick MATIF – Raps Februar 2026(letzter Schlusskurs: 471,75 €/t) ➡️ Bias: Seitwärts, volatil ➡️ Widerstand: 472–475 €/t ➡️ Unterstützung: 465–460 €/t, darunter 452–450 €/t Empfehlung für Landwirte ➡️ Stärke konsequent für Teilabsicherung nutzen (Tranchen) ➡️ Restmenge flexibel halten – Öl-, Soja- und Politikimpulse bleiben richtungsentscheidend Disclaimer: Dieser Kommentar dient der Marktinformation und ersetzt keine individuelle Beratung. Fonds bleiben deutlich netto short, reduzieren den Short-Überhang aber spürbar – Commercials bleiben netto long, sichern jedoch stärker ab.
Positionierung (aktuell)
Wochenvergleich vs. 31.12.2025 Fonds (Vorwoche): Long 64.005 | Short 309.558 → Netto −245.553 Δ Long +4.148 | Δ Short −14.179 | Δ Netto +18.327 → deutlicher Short-Abbau Commercials (Vorwoche): Long 402.363 | Short 189.795 → Netto +212.568 Δ Long −12.029 | Δ Short +9.012 | Δ Netto −21.040 → Absicherung nimmt zu, Commercials bleiben netto long Marktnews – Europa | Schwarzmeer | USA Europa: Die EU-Weizenexporte laufen weiter unter Vorjahr, gleichzeitig sorgen neue Importtender aus Nordafrika und dem Nahen Osten für punktuelle Nachfrage. Das Winterwetter wird beobachtet, aktuell gelten größere Frostschäden jedoch nicht als Basisszenario. Schwarzmeer: Die geopolitische Risikoprämie bleibt hoch. Nach jüngsten Angriffen auf ukrainische Schwarzmeerhäfen, bei denen auch zivile Weizenschiffe beschädigt wurden, bleibt die Sorge um Exportstörungen präsent – ein klassischer Trigger für kurzfristige Preisspitzen. USA: In den US-Plains steht ein relevanter Teil der Winterweizenflächen weiterhin unter Trockenstress. Jede Verschärfung der Wetterlage erhöht das Short-Covering-Potenzial am CBOT und wirkt damit unterstützend auf MATIF-Weizen. Preisausblick MATIF – Weizen No. 2 März 2026(letzter Schlusskurs: 191,50 €/t) ➡️ Bias: Seitwärts bis leicht fester, stark nachrichtengetrieben ➡️ Widerstand: 192–195 €/t ➡️ Unterstützung: 188–185 €/t Empfehlung für Landwirte ➡️ Schwäche nicht jagen ➡️ Erholungen und News-Rallys stufenweise für Teilvermarktung nutzen Disclaimer: Dieser Kommentar dient der Marktinformation und ersetzt keine individuelle Beratung Fonds bleiben deutlich netto short, bauen Shorts jedoch weiter leicht ab – Commercials bleiben klar netto long.
Positionierung (aktuell) Fonds (Investment Funds): Long 64.005 | Short 309.558 → Netto −245.553 Commercials (Commercial Undertakings): Long 402.363 | Short 189.795 → Netto +212.568 Wochenvergleich vs. 24.12.2025 (Stichtag 19.12.2025) Fonds Vorwoche: Long 62.151 | Short 311.244 → Netto −249.093 Δ Long +1.855 | Δ Short −1.686 | Δ Netto +3.540 → Fonds etwas weniger short (weiterer Short-Abbau) Commercials Vorwoche: Long 402.737 | Short 184.830 → Netto +217.906 Δ Long −373 | Δ Short +4.965 | Δ Netto −5.338 → Commercials leicht defensiver, bleiben aber klar netto long Marktnews – Europa | Schwarzmeer | USA Europa: Die EU-Weizenexporte liegen weiter leicht unter Vorjahr. Kurzfristig rückt das Wetter stärker in den Fokus: Ein möglicher Kälteeinbruch mit geringer Schneedecke könnte regional Frostrisiken erhöhen und die Preise stabilisieren. Schwarzmeer: Die Region bleibt der zentrale geopolitische Risikofaktor. Meldungen über Exportstörungen und infrastrukturelle Risiken führen regelmäßig zu kurzfristigen Risikoaufschlägen, auch wenn das globale Angebot ausreichend bleibt. USA: Am CBOT bleiben Fonds ebenfalls stark short. Trockenheitszonen in den US-Plains werden weiter beobachtet – eine Verschärfung könnte rasch Short-Covering auslösen und auch EU Weizen MATIF stützen. Preisausblick MATIF – Weizen No. 2 März 2026 (letzter Schlusskurs: 189,25 €/t) Bias: seitwärts bis leicht fester Widerstand: 191–195 €/t Unterstützung: 188–185 €/t Empfehlung für Landwirte Keine Verkäufe in Schwäche. Erholungen und Rallys stufenweise für Teilvermarktung nutzen. Disclaimer: Dieser Kommentar dient der Marktinformation und ersetzt keine individuelle Beratung. Fonds haben ihren Netto-Long nahezu vollständig abgebaut – Commercials sind nur noch leicht netto short.
Positionierung (aktuell) Fonds (Investment Funds): Long 33.252 | Short 31.564 → Netto +1.688 Commercials (Commercial Undertakings): Long 81.337 | Short 85.020 → Netto −3.683 Wochenvergleich vs. 24.12.2025 (Stichtag 19.12.2025) Fonds Vorwoche: Long 36.912 | Short 25.184 → Netto +11.728 Δ Long −3.660 | Δ Short +6.380 | Δ Netto −10.040 → Fonds deutlich defensiver, Risikoabbau Commercials Vorwoche: Long 73.165 | Short 85.389 → Netto −12.224 Δ Long +8.172 | Δ Short −369 | Δ Netto +8.541 → Commercials reduzieren Absicherungsdruck deutlich Marktnews – Europa | Pflanzenölkomplex | USA Sojabohne Europa: Raps bleibt eng an Biofuel- und Crush-Margen gekoppelt. Politische Diskussionen rund um Biodiesel-Quoten und Energiepolitik beeinflussen die strukturelle Nachfrage, während ein möglicher Kälteeinbruch ohne Schneedecke regional Frostrisiken bringen und die Preise Ende komender Woche stabilisieren könnten. Pflanzenölkomplex: Palmöl wird weiter durch Substitution gestützt, da es preislich attraktiver bleibt und andere Pflanzenöle deckelt. USA Sojabohne: Der Sojamarkt steht unter dem Eindruck hoher südamerikanischer Ernteerwartungen. Das wirkt dämpfend auf Sojaöl und begrenzt kurzfristig das Aufwärtspotenzial für Raps, solange keine wetterbedingten Ausfälle auftreten. Preisausblick MATIF – Raps Februar 2026 (letzter Schlusskurs: 452,25 €/t) Bias: seitwärts bis leicht fester Widerstand: 455–460 €/t Unterstützung: 447–448 €/t, darunter 440–435 €/t Empfehlung für Landwirte Stärke für Teilabsicherung nutzen (z. B. 40–60 %). Restmenge flexibel halten, da öl- und wettergetriebene Impulse schnelle Bewegungen auslösen können. Disclaimer: Dieser Kommentar dient der Marktinformation und ersetzt keine individuelle Beratung. Fonds bleiben klar netto short und haben Shorts wieder aufgebaut – Commercials sind deutlich netto long und haben netto-long weiter ausgebaut.
Positionierung (aktuell)
Wochenvergleich vs. 17.12.2025 (Stichtag 12.12.2025)
Diese Woche kam wieder das Black-Sea-Risiko in den Markt, teilweise sind ukrainische Hafen- und Exportkapazitäten durch Angriffe deutlich beeinträchtigt, teils bis hin zu Ausfällen/Verzögerungen bei Weizenlieferungen. Zusätzlich war der Datenfluss „unruhig“: Die USDA-Export-Sales-Veröffentlichungen wurden zuletzt aufgrund eines Shutdown-Rückstaus und geänderter Release-Termine verschoben/angepasst, erhöht kurzfristig die Unsicherheit bei Nachfrageeinschätzungen. Die Wiedereinführung der Exportsteuer in Russland in dieser Woche verbessert Exportchancen für EU Weizen. Preisausblick MATIF (Benchmark: Weizen No.2 Mär 2026 ➡️ Schlusskurs: 190,25 €/t (Mär 26, 24.12.2025) ➡️ Bias: seitwärts bis leicht fester, solange Black-Sea/Wetter keine Entspannung liefern ➡️ Widerstand: 192–195 €/t ➡️ Unterstützung: 189–188 €/t (darunter nächste Zone ~185 €/t) Empfehlung für Landwirte ➡️ Keine Verkäufe in Schwäche ➡️ Rallys für stufenweise Teilverkäufe/Vorvermarktung nutzen Disclaimer: Dieser Kommentar dient der Marktinformation und ersetzt keine individuelle Beratung. |
AutorBianca Buthmann
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