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📊 Positionierung (Euronext CoT)
Investment Funds Long 110.761,75, Short 205.881,00 → Netto −95.119 (deutlich netto short) Die spekulative Seite bleibt klar defensiv. Allerdings wurde die Netto-Short-Position im Wochenvergleich spürbar reduziert – ein Zeichen für aktive Short-Deckungen. 🔁 Wochenveränderung Δ Long +15.548 Δ Short −27.464 → Netto +43.012 Commercial Undertakings Long 253.726,49, Short 217.020,09 → Netto +36.706 (netto long) Commercials bleiben auf der Long-Seite, haben ihre Position im Wochenvergleich jedoch reduziert. 🔁 Wochenveränderung Δ Long −57.780 Δ Short −16.454 → Netto −41.326 Das deutet auf vorsichtigere Absicherungsanpassungen hin, ohne dass die physische Nachfrage grundsätzlich infrage gestellt wird. 📰 Marktnews & Fakten EU: Jordanien: Tender über bis zu 120.000 t Mahlweizen (Lieferung Mai/Juni), Algerien (OAIC): Käufe zu etwa 259–260 USD/t C&F, Lieferfenster April–Mai - stabile physische Nachfrage. Das EU-Exporttempo liegt bei rund 15,1 Mio. t seit Saisonbeginn. Neue Ernte: Frankreich und andere Kernregionen melden weiterhin sehr gute Bestandsbewertungen, eher preisbegrenzend. 🌍 Schwarzmeer & Russland SovEcon hat die russische Exportprognose leicht auf rund 45,4 Mio. t gesenkt. Gleichzeitig gilt weiterhin eine Exportquote bis Ende Juni. 👨🌾 Empfehlung für Landwirte 📈Euronext Schlusskurs März 2026 (20.02.2026): 196,75 €/t ➡️ Preisstärken im Bereich 198–200 €/t für Teilvermarktungen nutzen. ➡️ Rücksetzer nicht überhastet verkaufen – Short-Covering bleibt jederzeit möglich. ➡️Besonders beobachten: OAIC-Tender, Russland-Exporttempo und US-Wetterentwicklung.
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Finanzseite stützt, Commercials sichern aggressiv ab.
📊 Positionierung (Euronext CoT – ECO) Investment Funds Long 72.610 | Short 11.066,68 → Netto +61.543,32 (klar netto long) Wochenveränderung: Δ Long +5.447 · Δ Short −537 → Netto +5.984 Commercial UndertakingsLong 45.036,9 | Short 105.670,01 → Netto −60.633,11 (deutlich netto short) Wochenveränderung: Δ Long −1.397 · Δ Short +3.319 → Netto −4.716 📰 Marktnews & Fakten 🛢️ Öl & Geopolitik: Iran-Risiko als Preis-Trigger für Pflanzenöle In den Medien wird über US-/Israel-Angriffe bzw. militärische Aktionen und daraus resultierende Versorgungsunsicherheit berichtet; im Fokus steht vor allem das Risiko für Lieferströme über die Straße von Hormus, über die ein großer Teil des globalen Öltransits läuft. Steigt Rohöl deutlich, wird Biodiesel (und HVO-Feedstock) relativ attraktiver. Dann zieht häufig der gesamte Pflanzenölkomplex (Palm/Sojaöl/Rapsöl) an – und Raps erhält Unterstützung. US Sojabohnen: China-Nachfrage + US-Exportfluss - Rückenwind für RapsChinas staatlicher Käufer Sinograin hat laut Händlern mindestens 10 Schiffsladungen US-Sojabohnen gekauft (mindestens 600.000 t) für April–Mai-Verschiffung. 📈 Preisupdate & Ausblick – Raps Mai 2026 Schlusskurs 20.02.2026: 486,75 €/t Der Markt konsolidiert aktuell unterhalb der psychologisch wichtigen 490-Marke. Widerstand: 490–495 €/t Unterstützung: 480–475 €/t 👨🌾 Empfehlung für Landwirte ➡️ Stärke nutzen: Teilvermarktung/Absicherung bei >490 €/t staffeln. ➡️ Rest flexibel halten: Ölpreis-News (Iran-Risiko), Palmöl-Daten und US-Soja-Exportmeldungen bleiben die schnellsten Impulsgeber. Disclaimer: Dieser Kommentar dient der Marktinformation und ersetzt keine individuelle Beratung. Fonds bleiben noch weiter netto short, Commercials netto long – das defensive Grundsetup bleibt bestehen. Fonds haben Netto-Short-Position der Fonds zuletzt leicht reduziert. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit kurzfristiger Short-Covering-Bewegungen bei positiven Nachrichten. 📊 Positionierung (Euronext CoT – Investment Funds & Commercials) Investment Funds: Long 95.213 | Short 233.346 → Netto −138.132 Commercial Undertakings: Long 311.507 | Short 233.474 → Netto +78.033 🔁 WochenveränderungInvestment Funds: Δ Long −12.565 · Δ Short −13.730 → Netto +1.165 → Shorts wurden stärker reduziert als Longs – leicht stützend. Commercials: Δ Long −12.669 · Δ Short +3.050 → Netto −15.719 → Hedger bleiben klar auf der Long-Seite, aber etwas weniger offensiv. Einordnung: Das große Bild bleibt: Fonds sind stark short positioniert. Bei positiven Export- oder Wetterimpulsen kann der Markt schnell reagieren. 📰 Marktüberblick 📦 Exporttender – Nordafrika bleibt aktiv, Jordanien hat einen internationalen Tender über bis zu 120.000 t Mahlweizen ausgeschrieben (Gebotsfrist 24.02.). Solche Tender wirken direkt auf den Fronttermin, weil sie physische Nachfrage in den Markt bringen. Algerien (OAIC) bleibt ebenfalls regelmäßig aktiv. In früheren Ausschreibungen wurden häufig mehr Mengen gekauft als offiziell ausgeschrieben. Algerien ist ein Schlüsselmarkt für EU-Weizen. EU-Exportzahlen: Die Weizen Exporte liegen seit Saisonbeginn bei rund 15,1 Mio. t (Stand Mitte Februar). Das zeigt weiterhin laufende Nachfrage, auch wenn der Wettbewerb intensiv bleibt. 🌍 Schwarzmeer & geopolitische Faktoren - Russland bleibt preislich sehr wettbewerbsfähig. Gleichzeitig gilt seit Mitte Februar eine staatliche Exportquote für Getreide (15.02.–30.06.2026). Exportquoten können den Verkaufsdruck aus Russland bremsen und damit den Weltmarkt stabilisieren – vor allem, wenn parallel Tendernachfrage entsteht. ❄️ Wetter & internationale Einflüsse: In den US-Plains kam es zuletzt zu extremen Kälte- und Schneelagen. Solche Wetterereignisse können Chicago-Weizen kurzfristig nach oben treiben – und damit auch MATIF stützen. Trockenheit / La Niña-EinflussParallel zu Kälte- und Sturmlagen gibt es Hinweise auf anhaltende Trockenheit im Süden und Zentrum der US-Weizenanbaugebiete:
Zudem wurde die Anbaufläche leicht nach oben angepasst. Das bedeutet: Kurzfristig stützen Exporte und Wetter. Mittelfristig wirken gute Bestände und größere Flächen eher preisbegrenzend. 📈 Preiseinschätzung – MATIF März 2026 Schlusskurs 20.02.2026: 197,25 €/t Der Markt hat sich deutlich erholt. ➡️ Bias: Seitwärts bis leicht fester Widerstand: 198–202 €/t Unterstützung: 192–188 €/t Solange Tenderaktivität besteht und US-Wetter im Fokus bleibt, kann der Markt weiter stabil tendieren. Ohne neue Nachfrageimpulse dürfte der Schwarzmeer-Wettbewerb jedoch bremsen. 👨🌾 Empfehlung für Landwirte ➡️ Test der 200 EUR/to Matif mitverfolgen, bei Überschreitung Vermarktung von Teilmengen neue Ernte zwischen 200,00-218,00 EUR/to jetzt planen. ➡️ Vermeiden Sie hektische Verkäufe bei Rücksetzern – Fonds bleiben stark short positioniert, Short-Covering ist jederzeit möglich. Dieser Kommentar dient der Marktinformation und ersetzt keine individuelle Beratung. Im aktuellen CoT-Report sehen wir ein defensives Absicherungsverhalten der Commercials bei Raps und gleichzeitig eine konstruktive Finanzseite im Wochenvergleich. Das sorgt für ein stabil bis unterstützendes Marktumfeld, auch wenn strukturelle Risiken (Ölkomplex, Weltmarkt) weiter im Fokus stehen.
📊 Positionierung (Euronext CoT – Investment Funds & Commercials)Investment Funds: Long 67.163,00 | Short 11.603,43 → Netto +55.559,57 (klar netto long) Commercial Undertakings: Long 46.433,42 | Short 102.350,88 → Netto −55.917,46 (deutlich netto short) 🔁 Wochenveränderung vs. Vorbericht Investment Funds: Δ Long +11.230 · Δ Short −1.990 → Netto +13.220 → Fonds haben ihre Netto-Position im Wochenvergleich klar verbessert – ein Zeichen für mehr bullische Spekulation im Rapsmarkt. Commercial Undertakings: Δ Long +419 · Δ Short +13.136 → Netto −12.717 Die Commercials bleiben stark short (typisch fürs physische Absicherungsinteresse), während die Fondsseite im Wochenvergleich weniger defensiv geworden ist. Dieses Zusammenspiel spricht insgesamt für Stabilität mit Potenzial für zügige Impulsbewegungen, sobald fundamentale Nachrichten kommen. 📰 Marktüberblick 🛢️ Ölkomplex: Palmöl liefert die Grundlage (preisstützend)Die jüngsten MPOB-Daten (Jan) zeigen: Palmölbestände in Malaysia −7,72%, erstmals nach 11 Monaten rückläufig; Produktion auf 10-Monats-Tief, Exporte stärker. Ein enger Palmölmarkt stützt den gesamten Pflanzenölkomplex – und damit häufig auch Raps über Substitution/Spreads. Was heißt das für EU-Raps? Wenn Palm/Sojaöl fest bleiben, steigen die Chancen, dass sich Raps oberhalb wichtiger Marken stabilisiert (und Rücksetzer schneller gekauft werden). US Soja: China-Käufe stützen Sojabohnen & indirekt PflanzenöleChinas staatlicher Käufer Sinograin hat laut Tradern mindestens 10 Schiffsladungen US-Sojabohnen für April–Mai gekauft (mind. 600.000 t). Das ist ein klarer Nachfrage-Impuls im Sojamarkt und kann über die Ölsaaten-Verflechtung (Sojaöl/Meal-Spreads) stützend auf Raps wirken. 📈 Preiseinschätzung – Raps Mai 2026 (ECO)Schlusskurs 20.02.2026: 488,75 €/t (−4,00) ➡️ Bias: stabil bis leicht bullisch Widerstand: 490–495 €/t Unterstützung: 485–480 €/t Der Rücksetzer am 20.02. passt zu einem Markt, der fundamental gestützt ist (Palm/Soja), aber kurzfristig technisch/positionierungsgetrieben schwankt. Die Fonds-Bewegung spricht dafür, dass gute News schnell wieder „ziehen“ können. 👨🌾 Empfehlung für Landwirte ➡️ Stärke im Ölkomplex nutzen für Teilvermarktung Ex Ernte 26 Start von Verkäufen : Angebote des Handels ab 450,00 EUR/to aktuell für erste Teilverkäufe/30 % neue Ernte nutzen! ➡️ Rest flexibel halten – Palmöl-Daten, China-Soja-Käufe und geopolitische Energie-Risiken bleiben die zentralen Preistreiber. Disclaimer: Dieser Kommentar dient der Marktinformation und ersetzt keine individuelle Beratung 📊 Positionierung (Euronext CoT – Investment Funds & Commercials) Investment Funds: Long 107.778,67 | Short 247.076,00 → Netto −139.297,33 Commercial Undertakings: Long 324.176,08 | Short 230.423,23 → Netto +93.752,85 🔁 WoW-Vergleich vs. letzter Woche (Lots) Investment Funds: Δ Long +5.318 · Δ Short −23.125 → Netto +28.443 (Short-Reduktion) Commercials: Δ Long −36.246 · Δ Short −16.607 → Netto −19.639 (Absicherung leicht reduziert) 📰 Marktnews – Europa | Exporttender | Schwarzmeer | USA | Europa – Exporttender & Nachfrage: Algeriens staatliche Getreideagentur OAIC hat erneut Weizentender ausgeschrieben; Händler berichten, dass tatsächliche Käufe häufig deutlich über den nominalen Volumina liegen (z. B. >150–170 Tsd. t möglich). 🌾 Schwarzmeer & Angebot: Schwarzmeer-Offerte weiterhin führend in vielen Ausschreibungen, was Druck auf EU-Exporte ausübt, aber gleichzeitig physische Nachfrage stabilisiert. USA – Export & Wetter: Die neuesten Daten zeigen solide US-Weizenexporte, während extreme Kälte und Schnee in den Plains ins Augenmerk rücken. Die CFTC-CoT-Daten für CBOT US Wheat (SRW/HRW) zeigen Managed Money weiter deutlich netto short, aber Short-Covering kann bei neuen Exporttender-Nachrichten oder Wetterrisiken schnell einsetzen (kurzfristig bullish). 📈 Preisausblick – Weizen No.2 März 2026
👨🌾 Empfehlung für Landwirte ➡️ noch etwas warten, dass Weizen sich aus der preislichen Bodenbildung heraus stabilisiert, wetter- und tenderbedingte Rallys für Teilvermarktung nutzen ➡️ keine Verkäufe bei Rücksetzern – Short-Covering ist jederzeit möglich. Disclaimer: Dieser Kommentar dient der Marktinformation und ersetzt keine individuelle Beratung Investmentfonds bauen weiter netto long auf, während Commercials ihren Short-Hedging-Druck verstärken – ein Zeichen für defensive Absicherung trotz starker fundamentaler Ölkomplex-Signale.
📊 Positionierung (Euronext CoT – Investment Funds & Commercials) Investment Funds: Long 55.933,00 | Short 13.593,04 → Netto +42.339,96 Commercial Undertakings: Long 46.014,90 | Short 89.215,17 → Netto −43.200,27 🔁 WoW-Vergleich vs. letzter Woche (Lots)Investment Funds: Δ Long +6.735 · Δ Short −5.008 → Netto +11.743 (bullischer Ausbau) Commercials: Δ Long −728 · Δ Short +13.509 → Netto −14.237 (größere Short-Absicherung) 📰 Marktnews – Europa | Ölkomplex (Palm & Sojaöl) | US-Sojabohnen | Währung Europa: EU-Raps wird im Markt stark von Crush-Margen und Biodiesel-Nachfrage getragen. Trotz saisonaler Schwankungen suchen Ölmühlen weiter physische Deckung, was die Commercials-Positionierung erklärt. Palmöl : Aktuelle MPOB-Daten zeigen sinkende Palmölbestände in Malaysia und eine Produktion auf 10-Monats-Tief, was den gesamten Pflanzenölkomplex stützt. USA – Sojabohnenexporte & Nachfrage: Kürzlich haben Händler berichtet, dass Sinograin/China mehrere Schiffsladungen US-Sojabohnen (≥600.000 t) für April–Mai gekauft hat. Diese starken Kaufimpulse im Sojamarkt wirken direkt über Ölsaaten-Spread auf Raps-Termine. 📈 Preisausblick – Raps Mai 2026
👨🌾 Empfehlung für Landwirte➡️ Stärke im Ölkomplex nutzen für Teilvermarktung über 490 €/t. ➡️ Rest flexibel halten – US-Soja, Palmöl-Daten und EUR/USD bleiben zentrale Treiber. Disclaimer: Dieser Kommentar dient ausschließlich der Marktinformation und ersetzt keine individuelle Beratung. WASDE Februar 2026 bestätigt ein komfortables Angebotsumfeld.
Die globalen Weizenendbestände sinken zwar leicht (-0,7 Mio. t), bleiben aber historisch hoch. In der EU hält der Exportdruck an, während keine Angebotsverknappung erkennbar ist. Der Ölsaatenkomplex baut global durch höhere Produktion (+2,9 Mio. t) und steigende Bestände weiter auf. Marktwirkung: Weizen bleibt fundamental neutral, Oilseeds wirken klar preisdämpfend. Raps zeigt sich innerhalb des schwachen Komplexes relativ stabil, bleibt jedoch ein Range-Markt ohne eigenen bullischen Impuls. Fonds bleiben weiterhin netto short auch wenn erste Eindeckungskäufe sind, während Commercials defensiv Long-Positionen halten. Exportnachfrage, Wetterrisiken und Währungseffekte stabilisieren die Preisunterseite trotz hoher spekulativer Short-Basis.
📊 Positionierung (Euronext CoT – 31.01.2026)
📰 Marktnews – Europa | Export | Schwarzmeer | USA 📈 Europa – Exporte & Nachfrage: Die physische Nachfrage bleibt aktiv, Importtender aus Nordafrika und Nahost stützen den Markt. Gleichzeitig bleibt die EU im Exportwettbewerb mit Russland und der Ukraine gefordert. Export-Tender-Ticker: In den letzten Tagen waren erneut zahlreiche internationale Weizen-Tenders aktiv, darunter Ausschreibungen aus Afrika und Asien mit Lieferperioden Februar/März, sowie wiederkehrende OAIC-Tender aus Algerien, bei denen Händler Optionskäufe für mehrere Frachten sehen. Die Konkurrenz zwischen EU-, Schwarzmeer- und Südamerika-Offerten erhöht die Wahrscheinlichkeit kurzfristiger Nachfrageimpulse, die MATIF-Preise stabilisieren oder Rallys auslösen können. Warum am Freitag, 06.02., rund 3 €/t nach unten? Der Rückgang auf 190,25 €/t wurde ausgelöst durch Gewinnmitnahmen nach der Frost-Rally, schwächere Vorgaben aus Chicago, einen kurzfristig festeren Euro sowie fehlende neue Exportabschlüsse gegenüber weiterhin aggressiven Schwarzmeer-Angeboten. Schwarzmeer / Wetter: Russland bleibt exportseitig dominant, doch arktische Kältephasen mit Tiefstwerten unter −20 °C erhöhen die Wetter-Risikoprämie. Bei lückenhafter Schneedecke bleibt Frostschaden-Potenzial ein Faktor für Short-Covering. USA (CBOT & CoT): US-Weizenexporte liegen saisonal über Vorjahr, gleichzeitig belasten Schnee und extreme Kälte die Plains-Region. Managed Money bleibt laut CFTC-CoT netto short – ein Setup, das wetterbedingte Preisspitzen begünstigen kann. 📈 Preisausblick – Weizen No.2 März 2026
👨🌾 Empfehlung für Landwirte➡️ Wetter- und Tender-Rallys gezielt für Teilvermarktung nutzen ➡️ Rücksetzer nicht überbewerten – Exportnachfrage und Wetterprämien stabilisieren die Unterseite Disclaimer: Dieser Kommentar dient ausschließlich der Marktinformation und ersetzt keine individuelle Vermarktungs- oder Anlageberatung. 📊 Positionierung (Euronext)
📰 Marktnews – Europa | Pflanzenölkomplex | US-Soja | Währung🇪🇺 Europa (physischer Markt / Verarbeitung / Importe): Die EU bleibt im Ölfruchtkomplex strukturell netto importabhängig. Gleichzeitig sind Rapssaat-Zufuhren aus Kanada im laufenden Marketingjahr bislang unter Vorjahr (Kanada verliert Marktanteile; EU-Regeln schränken die Nutzung von kanadischem Rapsöl ein – Einsatz primär im Biofuel-Sektor). → Das stützt die europäische Versorgungslage und hält den Crush-Bedarf im Fokus. 🛢️ Pflanzenölkomplex (Palm/Sojaöl stützt): Palmöl bleibt ein zentraler Treiber: Reuters-Erwartungen deuten darauf, dass Malaysias Palmöl-Bestände im Januar wahrscheinlich erstmals nach 10 Monaten Anstieg wieder zurückgingen (robuste Exporte + saisonal niedrigere Produktion). Außerdem wird in Malaysia mit Produktionsdämpfung gerechnet (u.a. saisonale Effekte), während die Preiserwartung durch „sinkende Lagerbestände“ unterstützt wird. Oil World betont für 2025/26: hohe Rapssaat-/Canola-Produktion (v.a. Kanada/Australien), aber „crushings bislang unter Potenzial“ – d.h. der Markt bleibt stark von Nachfrage-/Crush-Impulsen abhängig. US-Soja (Nachfrage-Fakt): China (Sinograin) hat laut Reuters-Quellen mindestens 10 Schiffsladungen US-Sojabohnen (≥ 600.000 t) für April–Mai gekauft – das ist ein klarer Nachfrage-Impuls für den Ölkomplex, der sich regelmäßig bis nach MATIF-Raps durchzieht. 📈 Preisausblick – Raps Mai 2026
👨🌾 Empfehlung für Landwirte ➡️ Rallys über 490 €/t - für Teilvermarktung/Teilabsicherung nutzen ➡️ Restmenge flexibel lassen: Palm-/Sojaöl + China-Käufe + EUR/USD bleiben die schnellsten Kurstreiber Disclaimer: Dieser Kommentar dient der Marktinformation und ersetzt keine individuelle Vermarktungs- oder Anlageberatung. |
AutorBianca Buthmann
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