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Fonds bleiben deutlich netto short, bauen ihre Positionen aber weiter ab – Commercials bleiben netto long, sichern sich jedoch zunehmend ab.
Positionierung (aktuell)
Fonds (Vorwoche): Long 68.153 | Short 295.379 → Netto −227.226 Δ Long +11.956 | Δ Short +4.626 | Δ Netto +7.330 → Fonds reduzieren den Netto-Short weiter, trotz neuem Short-Aufbau Commercials (Vorwoche): Long 390.334 | Short 198.807 → Netto +191.528 Δ Long −17.271 | Δ Short +13.925 | Δ Netto −31.196 → Commercials werden klar defensiver, bleiben aber netto long Marktnews – Europa | Schwarzmeer | USA Europa: Die EU-Weizenexporte bleiben unter Vorjahr und stehen weiter unter starkem Wettbewerbsdruck aus dem Schwarzmeerraum. Gleichzeitig sorgen aktive Importtender aus Nordafrika und dem Nahen Osten für punktuelle Nachfrageimpulse. Das Winterwetter wird beobachtet, bislang gibt es jedoch keine bestätigten größeren Frostschäden. Schwarzmeer: Die geopolitische Risikoprämie bleibt hoch. Russland sichert sich aktuell Marktanteile in Venezuela und bleibt dort zentraler Weizenlieferant. In Kombination mit wiederkehrenden Angriffen auf Hafen- und Logistikinfrastruktur bleibt das Risiko für Unterbrechungen erhöht – ein Umfeld, das bei der hohen Fonds-Short-Positionierung kurzfristige Preisspitzen und Short-Covering begünstigt. USA: In den US-Plains steht ein relevanter Teil der Winterweizenflächen weiterhin unter Trockenstress. Jede Verschärfung der Wetterlage erhöht das Short-Covering-Potenzial am CBOT und wirkt erfahrungsgemäß unterstützend auf MATIF-Weizen. Preisausblick MATIF – Weizen No. 2 März 2026(letzter Schlusskurs: 191,00 €/t) ➡️ Bias: Seitwärts bis leicht fester, stark nachrichtengetrieben ➡️ Widerstand: 192–195 €/t ➡️ Unterstützung: 188–185 €/t Empfehlung für Landwirte ➡️ Schwäche nicht jagen ➡️Erholungen und Nachrichten-Rallys stufenweise für Teilvermarktung nutzen Disclaimer: Dieser Kommentar dient der Marktinformation und ersetzt keine individuelle Beratung.
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Die Erholung läuft in eine markante Widerstandszone bei 475–480 €/t. Solange dieser Bereich nicht per Tagesschluss überwunden wird, bleibt momentan noch das Risiko eines erneuten Rücksetzers in Richtung 466–462 €/t bestehen. Erst oberhalb von 480 €/t hellt sich das technische Bild nachhaltig auf. Daumen drücken angesagt, dass alle in Kauflaune nächste Woche sind! Fonds bleiben netto short, reduzieren den Short-Überhang aber deutlich – Commercials bleiben netto long, bauen ihre Long-Dominanz jedoch spürbar ab.
Positionierung (aktuell)
Wochenvergleich vs. 07.01.2026 Fonds (Vorwoche): Long 31.365 | Short 45.537 → Netto −14.172 Δ Long +7.388 | Δ Short −2.828 | Δ Netto +10.216 → Fonds deutlich weniger bärisch (Short-Überhang schrumpft) Commercials (Vorwoche): Long 93.626 | Short 82.145 → Netto +11.481 Δ Long −18.406 | Δ Short −9.583 | Δ Netto −8.824 → Commercials reduzieren Long-Absicherung, bleiben aber netto long Marktnews: Europa: MATIF-Raps hat sich nach dem WASDE wieder stabilisiert. Kurzfristig stützen sinkende Altbestände und ein schwächerer Euro die Preise. Der Blick nach vorn dämpft jedoch die Rally-Fantasie: Der IGC hat die globale Rapsernte für 2025/26 auf rund 95 Mio. t (+9 %) angehoben, getragen von höheren Erträgen u. a. in Kanada, Australien und der EU; zugleich werden steigende Endbestände (≈ 9 Mio. t) erwartet – das spricht eher für Range statt Trend. Pflanzenölkomplex: Der Ölkomplex bleibt der kurzfristige Taktgeber. Palmöl zeigt sich fester, Sojaöl nach dem WASDE stabil bis freundlich – ein insgesamt festes Ölumfeld, das Raps strukturell stützt. Bewegungen beim Rohöl wirken direkt auf Biodiesel-Margen und Crush-Kalkulationen und erhöhen die Volatilität über Spreads. USA-Sojabohne: Gemischte, aber relevante Signale: China kaufte zuletzt rund zehn Schiffsladungen US-Sojabohnen (Lieferung März–Mai) und sorgte kurzfristig für Unterstützung. Gleichzeitig begrenzen hohe Südamerika-Ernteerwartungen das Trendpotenzial. Für Raps heißt das: positive Nachfrage-Impulse ja, meist aber nur kurzfristig über Sojaöl. Preisausblick MATIF – Raps Februar 2026(letzter Schlusskurs: 471,75 €/t) ➡️ Bias: Seitwärts, volatil ➡️ Widerstand: 472–475 €/t ➡️ Unterstützung: 465–460 €/t, darunter 452–450 €/t Empfehlung für Landwirte ➡️ Stärke konsequent für Teilabsicherung nutzen (Tranchen) ➡️ Restmenge flexibel halten – Öl-, Soja- und Politikimpulse bleiben richtungsentscheidend Disclaimer: Dieser Kommentar dient der Marktinformation und ersetzt keine individuelle Beratung. Weizen: Der Januar-WASDE erhöht die globalen Endbestände deutlich (+3,4 Mio. t). Mehrproduktion in Argentinien und Russland sorgt für zusätzlichen Angebotsdruck. Bias leider bärisch, Upside nur bei Wetter- oder geopolitischen Störungen. Sojabohnen: Die globalen Lagerbestände gehen leicht zurück (–0,3 Mio. t). Die Bilanz bleibt stabil, ohne Engpass. Soja wirkt als neutrale Stütze im Agrarkomplex. US Sojabohnenernte wurde leicht angehoben. Oilseeds global: Der Ölsaaten-Komplex wird komfortabler (+1,47 Mio. t Endbestände). Das wirkt preisdämpfend und reduziert Risikoprämien. Raps: Gegen den globalen Puffer steht ein raps-spezifischer Impuls: Senkung der russischen Rapssaatproduktion. Das begrenzt die Downside, ändert aber nichts am Range-Markt ohne zusätzliche Öl- oder Wettertreiber. Kurzfazit: Der Januar-WASDE bestätigt ein angebotsreiches Umfeld. Weizen bleibt unter Druck, Soja stabilisiert, Oilseeds schwächer, während Raps relativ besser unterstützt ist, aber klare Impulse von außen braucht.
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Fonds bleiben deutlich netto short, reduzieren den Short-Überhang aber spürbar – Commercials bleiben netto long, sichern jedoch stärker ab.
Positionierung (aktuell)
Wochenvergleich vs. 31.12.2025 Fonds (Vorwoche): Long 64.005 | Short 309.558 → Netto −245.553 Δ Long +4.148 | Δ Short −14.179 | Δ Netto +18.327 → deutlicher Short-Abbau Commercials (Vorwoche): Long 402.363 | Short 189.795 → Netto +212.568 Δ Long −12.029 | Δ Short +9.012 | Δ Netto −21.040 → Absicherung nimmt zu, Commercials bleiben netto long Marktnews – Europa | Schwarzmeer | USA Europa: Die EU-Weizenexporte laufen weiter unter Vorjahr, gleichzeitig sorgen neue Importtender aus Nordafrika und dem Nahen Osten für punktuelle Nachfrage. Das Winterwetter wird beobachtet, aktuell gelten größere Frostschäden jedoch nicht als Basisszenario. Schwarzmeer: Die geopolitische Risikoprämie bleibt hoch. Nach jüngsten Angriffen auf ukrainische Schwarzmeerhäfen, bei denen auch zivile Weizenschiffe beschädigt wurden, bleibt die Sorge um Exportstörungen präsent – ein klassischer Trigger für kurzfristige Preisspitzen. USA: In den US-Plains steht ein relevanter Teil der Winterweizenflächen weiterhin unter Trockenstress. Jede Verschärfung der Wetterlage erhöht das Short-Covering-Potenzial am CBOT und wirkt damit unterstützend auf MATIF-Weizen. Preisausblick MATIF – Weizen No. 2 März 2026(letzter Schlusskurs: 191,50 €/t) ➡️ Bias: Seitwärts bis leicht fester, stark nachrichtengetrieben ➡️ Widerstand: 192–195 €/t ➡️ Unterstützung: 188–185 €/t Empfehlung für Landwirte ➡️ Schwäche nicht jagen ➡️ Erholungen und News-Rallys stufenweise für Teilvermarktung nutzen Disclaimer: Dieser Kommentar dient der Marktinformation und ersetzt keine individuelle Beratung Der Rapssaat-Future Feb 26 befindet sich technisch in Erholung innerhalb eines übergeordneten technischen Abwärtstrends.
Die Widerstandszone 471–475 €/t ist der zentrale Entscheidungsbereich.
während erst Kurse oberhalb von 480 €/t das technische Bild spürbar aufhellen. Fonds drehen klar ins Bärische und sind erstmals seit Wochen wieder deutlich netto short, während Commercials sichtbar Long-Positionen aufbauen und damit Preisstabilisierung signalisieren.
Positionierung (aktuell)
Wochenvergleich vs. 31.12.2025 Fonds (Vorwoche): Long 33.252 | Short 31.564 → Netto +1.688 Δ Long −1.887 | Δ Short +13.973 | Δ Netto −15.860 → klarer Positionswechsel Richtung short Commercials (Vorwoche): Long 81.337 | Short 85.020 → Netto −3.683 Δ Long +12.289 | Δ Short −2.875 | Δ Netto +15.164 → deutlicher Aufbau physischer Long-Absicherung Marktnews – Europa | Pflanzenölkomplex | USA-Sojabohne Europa: Der Rapssaatmarkt startet fest ins Jahr, getragen von stabiler Kassamarktnachfrage und der weiterhin hohen Bedeutung von Rapsöl im europäischen Biodiesel. Politische Diskussionen zur Ausgestaltung der Biofuel-Regeln ab 2026 bleiben ein zentraler Faktor für die Nachfrageerwartung. Zusätzlich richtet sich der Blick auf Kanada, da verfügbare Canola-Mengen die internationalen Spreads beeinflussen. Pflanzenölkomplex: Palmöl, Sojaöl und Rohöl geben kurzfristig die Richtung vor. Veränderungen bei Energiepreisen wirken direkt auf Biodiesel-Margen und Crush-Kalkulationen und sorgen für erhöhte Volatilität bei Raps. USA-Sojabohne: Der Sojamarkt bleibt fundamental gut versorgt: Hohe Ernteerwartungen in Südamerika und ein bislang nur moderates US-Exporttempo begrenzen das Aufwärtspotenzial. Gleichzeitig sorgen punktuelle Nachfragekäufe immer wieder für kurzfristige Preisimpulse. Sojaöl bleibt damit der zentrale Leitmarkt für Raps. Preisausblick MATIF – Raps Februar 2026(letzter Schlusskurs: 470,50 €/t) ➡️ Bias: Seitwärts bis leicht fester, volatil ➡️ Widerstand: 470–475 €/t ➡️ Unterstützung: 460–455 €/t, darunter 448–445 €/t Empfehlung für Landwirte ➡️ Stärke konsequent für Teilabsicherung nutzen ➡️ Restmenge flexibel halten – Öl-, Soja- und Politikimpulse bleiben richtungsentscheidend Disclaimer: Dieser Kommentar dient der Marktinformation und ersetzt keine individuelle Beratung. Fonds bleiben deutlich netto short, bauen Shorts jedoch weiter leicht ab – Commercials bleiben klar netto long.
Positionierung (aktuell) Fonds (Investment Funds): Long 64.005 | Short 309.558 → Netto −245.553 Commercials (Commercial Undertakings): Long 402.363 | Short 189.795 → Netto +212.568 Wochenvergleich vs. 24.12.2025 (Stichtag 19.12.2025) Fonds Vorwoche: Long 62.151 | Short 311.244 → Netto −249.093 Δ Long +1.855 | Δ Short −1.686 | Δ Netto +3.540 → Fonds etwas weniger short (weiterer Short-Abbau) Commercials Vorwoche: Long 402.737 | Short 184.830 → Netto +217.906 Δ Long −373 | Δ Short +4.965 | Δ Netto −5.338 → Commercials leicht defensiver, bleiben aber klar netto long Marktnews – Europa | Schwarzmeer | USA Europa: Die EU-Weizenexporte liegen weiter leicht unter Vorjahr. Kurzfristig rückt das Wetter stärker in den Fokus: Ein möglicher Kälteeinbruch mit geringer Schneedecke könnte regional Frostrisiken erhöhen und die Preise stabilisieren. Schwarzmeer: Die Region bleibt der zentrale geopolitische Risikofaktor. Meldungen über Exportstörungen und infrastrukturelle Risiken führen regelmäßig zu kurzfristigen Risikoaufschlägen, auch wenn das globale Angebot ausreichend bleibt. USA: Am CBOT bleiben Fonds ebenfalls stark short. Trockenheitszonen in den US-Plains werden weiter beobachtet – eine Verschärfung könnte rasch Short-Covering auslösen und auch EU Weizen MATIF stützen. Preisausblick MATIF – Weizen No. 2 März 2026 (letzter Schlusskurs: 189,25 €/t) Bias: seitwärts bis leicht fester Widerstand: 191–195 €/t Unterstützung: 188–185 €/t Empfehlung für Landwirte Keine Verkäufe in Schwäche. Erholungen und Rallys stufenweise für Teilvermarktung nutzen. Disclaimer: Dieser Kommentar dient der Marktinformation und ersetzt keine individuelle Beratung. Fonds haben ihren Netto-Long nahezu vollständig abgebaut – Commercials sind nur noch leicht netto short.
Positionierung (aktuell) Fonds (Investment Funds): Long 33.252 | Short 31.564 → Netto +1.688 Commercials (Commercial Undertakings): Long 81.337 | Short 85.020 → Netto −3.683 Wochenvergleich vs. 24.12.2025 (Stichtag 19.12.2025) Fonds Vorwoche: Long 36.912 | Short 25.184 → Netto +11.728 Δ Long −3.660 | Δ Short +6.380 | Δ Netto −10.040 → Fonds deutlich defensiver, Risikoabbau Commercials Vorwoche: Long 73.165 | Short 85.389 → Netto −12.224 Δ Long +8.172 | Δ Short −369 | Δ Netto +8.541 → Commercials reduzieren Absicherungsdruck deutlich Marktnews – Europa | Pflanzenölkomplex | USA Sojabohne Europa: Raps bleibt eng an Biofuel- und Crush-Margen gekoppelt. Politische Diskussionen rund um Biodiesel-Quoten und Energiepolitik beeinflussen die strukturelle Nachfrage, während ein möglicher Kälteeinbruch ohne Schneedecke regional Frostrisiken bringen und die Preise Ende komender Woche stabilisieren könnten. Pflanzenölkomplex: Palmöl wird weiter durch Substitution gestützt, da es preislich attraktiver bleibt und andere Pflanzenöle deckelt. USA Sojabohne: Der Sojamarkt steht unter dem Eindruck hoher südamerikanischer Ernteerwartungen. Das wirkt dämpfend auf Sojaöl und begrenzt kurzfristig das Aufwärtspotenzial für Raps, solange keine wetterbedingten Ausfälle auftreten. Preisausblick MATIF – Raps Februar 2026 (letzter Schlusskurs: 452,25 €/t) Bias: seitwärts bis leicht fester Widerstand: 455–460 €/t Unterstützung: 447–448 €/t, darunter 440–435 €/t Empfehlung für Landwirte Stärke für Teilabsicherung nutzen (z. B. 40–60 %). Restmenge flexibel halten, da öl- und wettergetriebene Impulse schnelle Bewegungen auslösen können. Disclaimer: Dieser Kommentar dient der Marktinformation und ersetzt keine individuelle Beratung. Fonds bleiben klar netto short und haben Shorts wieder aufgebaut – Commercials sind deutlich netto long und haben netto-long weiter ausgebaut.
Positionierung (aktuell)
Wochenvergleich vs. 17.12.2025 (Stichtag 12.12.2025)
Diese Woche kam wieder das Black-Sea-Risiko in den Markt, teilweise sind ukrainische Hafen- und Exportkapazitäten durch Angriffe deutlich beeinträchtigt, teils bis hin zu Ausfällen/Verzögerungen bei Weizenlieferungen. Zusätzlich war der Datenfluss „unruhig“: Die USDA-Export-Sales-Veröffentlichungen wurden zuletzt aufgrund eines Shutdown-Rückstaus und geänderter Release-Termine verschoben/angepasst, erhöht kurzfristig die Unsicherheit bei Nachfrageeinschätzungen. Die Wiedereinführung der Exportsteuer in Russland in dieser Woche verbessert Exportchancen für EU Weizen. Preisausblick MATIF (Benchmark: Weizen No.2 Mär 2026 ➡️ Schlusskurs: 190,25 €/t (Mär 26, 24.12.2025) ➡️ Bias: seitwärts bis leicht fester, solange Black-Sea/Wetter keine Entspannung liefern ➡️ Widerstand: 192–195 €/t ➡️ Unterstützung: 189–188 €/t (darunter nächste Zone ~185 €/t) Empfehlung für Landwirte ➡️ Keine Verkäufe in Schwäche ➡️ Rallys für stufenweise Teilverkäufe/Vorvermarktung nutzen Disclaimer: Dieser Kommentar dient der Marktinformation und ersetzt keine individuelle Beratung. |
AutorBianca Buthmann
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